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Aktion 21
AKTION 21

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Samstag, 2. Jänner 2010

1 Tonne reinen Kunststoffs erzeugt bei seiner Verbrennung 3 Tonnen CO2

Da CO2 nicht gefiltert werden kann, ist Müllverbrennung ein beachtlicher Faktor in der CO2-Produktion: Je nach dem Anteil an Kunststoff im Restmüll muß man in Wien pro Tonne verbrannten Mülls mit der Freisetzung von rd. einer Tonne CO2 in die Atmosphäre rechnen.

Österreich als Klima-Schlußlicht!

Die „umweltfreundlichen Verbrennungsanlagen“ – wie sie in Propagandaschriften ja immer wieder bezeichnet werden – verbrennen in Wien mehr als 1 Million Tonnen Abfall pro Jahr in den 5 MVAs! Man schätzt, daß dadurch die Umweltmusterstadt Wien zusätzlich jährlich rund 1 Million Tonnen CO2 produziert und somit einen weiteren Beitrag zur Klimaverschlechterung leistet.

Unheilige Zweisamkeit

Die Kunststoffindustrie – vor allem die Verpackungsindustrie – jubelt über die Vernichtung ihrer Produkte in MVAs: Damit sind weitere Aufträge gesichert!

Daß damit wertvolle Rohstoffe vernichtet, weitere Energie vergeudet, die Umwelt und somit der Mensch belastet wird, ist für deren Gewinn irrelevant – der Verbraucher zahlt ja gezwungenermaßen nicht nur die Produktionskosten, sondern finanziert auch die „Entsorgung“. Auch die Krankenkassen werden zur Kasse gebeten, wir alle zahlen nämlich mit unserer und unserer Kinder Gesundheit!
Auch die Verbrenner betrachten die stetig steigende Produktion von Kunststoffen mit Wohlgefallen, erhöht doch ein großer Anteil an Wegwerf-Kunststoff im Müll die Effektivität der Verbrennung - CO2 und Giftstoffe hin oder her!

„Energie aus Abfall?“

Wieviel Energie wird aber durch ständige Neuproduktion des verbrannten Gutes verschwendet, wie viel wertvoller Rohstoff vernichtet? Eine Defizitrechnung!

Propaganda der Verbrenner:
„Der Großteil des Wiener Abfalls wird umweltschonend entsorgt“
(Wiener Bezirksblatt Sonderausgabe 12.2009)
Umweltschonend? Ungefährlich?

In Simmering kam es beim Einwurf von Müll in einer MVA am 25.11.2009 zu einer chemischen Reaktion: Eine grün-gelbe Gaswolke entwich. Eine eindeutige Analyse der emittierten Gase war laut Feuerwehr nicht mehr möglich (upc 25.11.2009).

Zur Erinnerung: Jede Art Kunststoff, zusammen mit Grünabfall verbrannt, erzeugt bei Anwesenheit von Chlor und Kupfer als Katalysator, wie dies im vermischten Restmüll stets zu finden ist, das (Seveso-) SUPERGIFT DIOXIN: Dieses wird nur 1 – 2 mal im Jahr gemessen; der Dioxinausstoß an den restlichen Tagen bleibt unbekannt.
Das “Kyoto-Ziel“ als Schlagwort für rasche CO2-Reduktion berührt offenbar Wirtschaft und Politik nicht. „Durch die Politik einer ganzen Legion von ÖVP-Ministern – von Flemming über Bartenstein, Molterer und Pröll – wurde aus dem Vorreiter ein EU-Hinterbänkler!“ (Wirtschaft und Umwelt 4/2009).

Mehr und noch mehr Gewinn – Gewinn um jeden Preis!

Der Rechnungshof-Rohbericht kritisiert den Umgang der Stadt Wien mit Müllgebühren:

Der Betrieb einer Müllverbrennungsanlage wurde so finanziert, „daß der Gebührenzahler – trotz der Überschüsse“ – mit “zusätzlichen Fremdkapitalkosten belastet“ wurde. Ferner beanstandet der Rechnungshof, daß es für die genannten Gebühren „keine schlüssigen Kostenkalkulationen“ gegeben habe (Presse 10.12.2009).

Im Anhang neun Links zu diversen Medien über Müllverbrennung

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