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Aktion 21
AKTION 21

Presseaussendung der BI "GRG Geblergasse"


Freitag, 26. März 2010

„Wenn die Bäume sterben, wird die Welt untergehen!“ kämpferisch zeigen sich Roland Düringer und weitere 4 Baumpaten zur Unterstützung der BI „Rettet den Schulhof des GRG 17“

Wien, 24.03.2010. Roland Düringer, Tini Kainrath, Andy Baum, Helmuth Vavra und Theresia Haiger von Heilbutt & Rosen solidarisieren sich mit SchülerInnen des Gymnasiums Geblergasse– mit weiteren 14 Prominenten kämpfen sie für die Erhaltung des derzeitigen Baumbestands, der durch die Garagenpläne akut gefährdet ist.. Die Stadt Wien will das Bauvorhaben der 4stöckigen Tiefgarage im Schulhof im Juni 2011 umsetzen.


Die SprecherInnen der Bürgerinitiative, wie Karin Prauhart zeigen sich optimistisch: „Wir von der Bürgerinitiative waren total überrascht, wie viele engagierte Prominente es gibt! Nach monatelanger Arbeit sind wir noch motivierter. Dass diese Pressekonferenz ein Erfolg wurde, ist den vielen prominenten Baumpaten zu verdanken!“

und Melanie Zechmeister, Maturantin des GRG 17: “Das ermutigt uns wieder sehr - wir SchülerInnen dürfen uns das nicht gefallen lassen, wir werden auf keinen Fall aufgeben! Wir sind erst am Anfang. Mit so engagierten Baumpaten werden wir es schaffen, die Abholzung der Bäume zu verhindern!“

Alle 5 Paten stellten sich schützend vor die Bäume und präsentierten sich Seite an Seite mit der aufgewühlten Schulgemeinschaft - einige der Prominenten sind Absolventen der Schule.
Klare Statements gaben sie bei den interessierten JournalistInnen ab.

"Schon der alte Indianer wusste: Wenn die Bäume sterben, dann wird die Welt untergehen. Was er aber nicht wusste: Das sich eines Tages eine neue Spezies auf unserem Planeten entwickeln würde. Der Autofahrer. Er hat alle Rechte. Wir bauen unsere Städte schon lange nicht mehr für Menschen sondern für Autos. Was wäre das für eine Stadt, in der es anstatt Parkplätze, Baumplätze gäbe? Sie wäre wohl ein Wald. Ein Lebensraum für Tier und Mensch." Roland Düringer

„Bäume - gefällt sind sie bald, gewachsen seit 80 Jahren. Deshalb hat GRÜN Vorrang.“ Heilbutt und Rosen: Helmuth Vavra und Theresia Haiger

„Mein Name ist hier natürlich vordergründig Programm - viel wichtiger ist diesbezüglich aber meine Haltung. Bäume sind das Gewissen einer Stadt - Darum!“ Andy Baum

„“In dieser Stadt gibt es wenig Bäume und dafür viele Autos. Drehen wirs um!“ „Tini Kainrath

Motivierende Statements schickten Prominente, die nicht bei der PK anwesend sein konnten:

Günther Paal- Gunkl: „„Ich bin kein Freund des Waldes, ich bin Stadtmensch durch und durch. Was ich hier schreibe, schreibe ich also nicht im Eindruck einer grünromantischen Gemüts verkleisterung. Im neunten Bezirk hat man neulich in der Porzellangasse am Straßenrad ein paar großzügig bemessene Umfriedungen gemauert und Bäumchen hineingepflanzt. Ganz dünne, kleine Bäumchen, die nicht von alleine stehe können. Die muss man stützen. Mit Latten, für die anderswo ein Baum gefällt werden musste; diese Latten sind ja bestimmt keine Organspende von Forstbestand, der freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Unterm Strich, Aufwand und Effekt gegengerechnet, halte ich das für vorsichtig ausgedrückt unklug. Aber wenn ein Baum einmal von alleine stehen kann und das auch schon seit vielen Jahren tut, solche Bäume reihenweise umzuholzen; das halte sogar ich für ausgesprochen blöd.“

Herbert Steinböck: „Vor 35 Jahre saß ich schon im Schatten dieser herrlichen Bäume um mit meinen Klassenkollegen, natürlich nur in den Freistunden, dort zu tarockieren. Und so sollte es bleiben. Diese Bäume sollten, ja müssen den kommenden Generationen erhalten bleiben. Die Alternative? In einer Tiefgarage tarockieren? Ganz schlechter Gedanke!“

Monika Weinzettl und Gerold Rudle : “Es ist traurig, dass diese volksnahen Stadtpolitiker (ein Attribut, das sie sich selbst gegeben haben) lieber den bequemeren und asphaltierten Weg gehen. Was ist schon ein Baum? Auch wenn wir schon müde sind, es zu wiederholen: Es geht immer nur um Geld, Macht und Wiederwahl. Solche politischen Ambitionen ist so einfach zu durchschauen, so dünn wie durchsichtig und so unglaublich engstirnig. Wo Bäume im Weg stehen, werden Sie gefällt. Was ist schon ein Baum? - Ein Stück Leben! Aber offensichtlich nichts gegen die Angst eines Politikers nicht mehr gewählt zu werden.“

Thomas Stipsits: "Ich mag Bäume deshalb so gerne, weil sie keine Meinung über uns Menschen haben. Das haben uns die Bäume voraus."

Reinhard Novak: „Nichts, absolut nichts ist es wert einen gesunden Baum zu fällen. Egal welches Alter dieser Baum hat, aber es tut natürlich noch mehr weh wenn dieser Baum ein hohes Alter erreicht hat!“

Roland Neuwirth:
Was soll ein blöder Baumbestand?
Damit zieh´n wir kein Geld an Land!
Typisch Grün, eine Blamage!
Abgeholzt und Tiefgarage!
Bei der schlechten Wirtschaftslage
ist das doch gar keine Frage:
W a c h s e n müssen die F i n a n z e n ,
Bäume könnt ihr später pflanzen!
Das wird sich ganz sicher lohnen,
denn nach fünf, sechs Gen´rationen
sind die Bäume wieder groß,
da seid ihr längst die Sorgen los!


Mike Supancic: „Leider haben wir uns ja schon daran gewöhnt, dass die Interessen von privaten Investoren jenen der Gemeinschaft in dieser Stadt sehr oft vorgezogen werden. Aber dass jetzt ein Schulhof, ein Spiel- und Sportplatz für Kinder, mit seinen alten Bäumen dem Gewinn für Garagenerrichter und -betreiber geopfert werden soll, schlägt mehreren Fässern den Boden aus: Für völlig verfehlte Verkehrspolitik sollen jetzt die Kinder "bezahlen"! Ich wünsche der Bürgerinitiative, den Kindern, Lehrern und Eltern alles Gute und einen viel längeren Atem in dieser Sache als jenen Politikern und Firmen, die diesen ignoranten Garagenbau auf dem Rücken einer ganzen Schule betreiben.“

Thomas Maurer:
„Es gibt eh schon so wenige Bäume in dem Grätzl von Hernals, als dass man auch nur auf einen Baum verzichten kann!"


I Stangl: „Tiefgarage unter einer Schule ist ungefähr so wie eine Techno-Disco im Keller eines Altersheimes. Das bringt Schwung in die Hütte. Bisserl Bass kommt zwar durch die Schalldämmung, aber der sorgt wenigstens für Herzrhythmusstörungen bei den Oldies. Das beschleunigt deren Abgang und erspart uns Pensionskosten.

Die Tiefgarage unter der Schule bringt 250 Abstellplätze. Bisserl Dreck kommt zwar raus, aber eh über den Dächern entsorgt. Dreck oben tangiert uns nicht.

Natürlich bedarf es zum Bau der Garage hunderter (tausender?) LKW-Fahrten, aber das bringt
Arbeitsplätze, das akzeptieren auch die Anrainer, schließen im Hochsommer einfach ihre Fenster, das bringt ihnen nur Vorteile: Keine Gelsen und es bleibt schön kühl in der Wohnung.

Und ist einmal der Deckel auf der Garage, ist sowieso alles gut. Natürlich fallen ein paar Bäume, aber die wachsen bekanntlich nach. Bis die Enkerl der jetzigen Schüler dort zur Schule gehen sind die schon wieder schön groß.

Dass für die Schüler für 2 Jahre keine Grünfläche zur Verfügung steht, ist auch von Vorteil, denken wir doch an die Staub- und Ozonbelastung im Freien!

250 Abstellplätze sollen es werden. Bravo. Diese Menge befreit das Grätzel ganz sicher von seinen Parkplatzproblemen. Das ist eine vorausschauende, zukunftsweisende, revolutionäre Verkehrspolitik!

Also, baut die Garage! Gönnen wir doch den Betreibern fette Einnahmen. Und der Hernalser Hauptstraße gönne ich die Einfahrt und der Geblergasse die Ausfahrt. Endlich was los dort! Ein Hoch dem Rudi Schicker!


Lakis Jordanopoulos: „In einer Stadt, wo Asphalt und Beton jeden Tag ihren Siegeszug feiern, kommt die Absicht , auch nur einen einzigen Baum zu fällen, der Absicht gleich, einen guten Freund umzubringen. Ich akzeptiere das nicht!"

Steffi Paschke, Verena Scheitz, Patricia Simpson „ Frauen ohne Gedächtnis“: liebe anwesende, wir ( patricia simpson, steffi paschke, verena scheitz ) sind zwar "frauen ohne gedächtnis", aber sicher nicht frauen ohne gewissen... deswegen war es für uns selbstverständlich, als paten für diesen alten baumbestand einzutreten...“In Zeiten wie diesen solllte man nicht noch mehr Platz für Autos und die damit verbundenen Schäden an Mensch, Tier und Umwelt schaffen, sondern eher das erhalten, was seit vielen Jahrzehnten hier in der Gegend „die stellung“ hält... eine Gegend, die sowieso kaum noch Natur und Grün hat... also unterstützen wir mit aller Kraft die Menschen., die sich dafür einsetzen, diese Bäume zu retten...“ leider können wir aus terminlichen gründen nicht persönlich anwesend sein, aber trotzdem appellieren wir auf diesem weg an die vernunft und das verantwortungsbewußtsein der menschen, die diese entscheidung beeinflussen können... mit der hoffnung auf eine gesunde und weiterhin grüne lösung des problems und schicken euch die besten wünsche eure FRAUEN OHNE GEDÄCHTNIS

Kontakt: unter facebook.com
Interviewpartner: SchülerInnen des GRG 17 Geblergasse
Melanie Zechmeister: 0650 911 20 56
Karin Prauhart 0699 11117465

Impressium: Bürgerinitiative: RETTET DEN SCHULHOF DES GRG 17, c/o Kanzlei Dr. Alfred Strobl, Hernalser Hauptstraße 141/7-10, 1170 Wien

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