AKT!ON 21

Otto Wagner Spital Steinhof:
Stadt Wien ignoriert Mediationsergebnis


Dienstag, 25. November 2014

Alle in die Mediation eingebundenen Bürgerinitiativenv distanzieren sich von geplanter Vorgehensweise der Stadt Wien

Wien (OTS) - Die beiden Steinhof Initiativen sowie die
Bürgerinitiative Flötzersteig, alle Mediationsteilnehmer, fühlen sich durch die verkündeten Pläne der Stadt Wien vor den Kopf gestoßen.

Ohne Vorliegen eines konkreten Nachnutzungskonzeptes für das
Gesamtareal soll im Ostareal mit Wohnbautätigkeit begonnen werden.
Entgegen den öffentlichen Stellungnahmen ignoriert die Stadt Wien
damit wesentliche Grundsätze des Mediationsergebnisses.

Das vom Büro Vassilakou eingesetzte Expertengremium stellt explizit klar, dass "der Ostteil im funktionalen und räumlichen Zusammenhang mit dem Gesamtareal betrachtet werden muss." Indem die Stadtregierung durch Wohnverbauung des Therapie-Areals den 2. Schritt vor den 1. setzen will, würden dem Gesamtprojekt wesentliche Zukunftschancen genommen.

Zwtl.: Fünf Initiativen fordern daher sofortigen Baustopp

Alle an der Mediation beteiligten Bürgerinitiativen sowie die
Initiative Denkmalschutz (Teilnehmer der Vormediation) und der Verein "Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung" stellen eine gemeinsame zentrale Forderung:

Sofortiger Baustopp für das Gesamtareal (außer Instandhaltungen) bis auf Weiteres.


Rückfragehinweis:
Christine Muchsel, 0664/3955006, www.steinhof-gestalten.at
Ing. Gerhard Hadinger, 0664/4145030, www.steinhof-erhalten.at
Herta Wessely, Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung, www.aktion21.at
Markus Landerer, Initiative Denkmalschutz, www.idms.at
Aussagen der Vorsitzenden des Petitionsausschusses GRin Kickert zu den Petitionen in Wien und den 10 Wohntürmen der gesiba im Otto-Wagner-Spital, Osteingang Reizenpfenninggasse 1: 
von CR am 2016-10-27 um 19:28 Uhr
http://www.meinbezirk.at/penzing/politik...

" ......Wir haben eben einen Prozess gehabt, der übrigens angestoßen wurde durch die Bürgerinitative, nämlich ein Moratorium und dann eine Mediation. Ich bin mit den meisten ein ganzes Jahr lang in der Mediation gesessen. Und daher wissen sie, was ich auch politisch beigetragen habe in dieser Causa. Zwei weitere Prozesse haben dann eine bereits beschlossene Flächenwidmung und einen bereits beschlossenen Grundstücksverkauf rückgängig gemacht. Die Bebauung des östlichen Teils der Steinhofgründe konnten wir wirklich wesentlich reduzieren. Die Anzahl ist von ca. 600 Wohnungen auf maximal 120 Wohnungen je nach Größe reduziert worden. Das heißt, es gab einen politischen Prozess in der Auseinandersetzung mit der Bürgerinitiative, mit dem Volk......."

Das VOLK stellt dazu fest, daß GD Kirschner von der gesiba von „max. 120 Wohnungen“ aber offenbar nichts weiß :

GD Kirschner hat in zwei Zeitungsinterviews den Umfang der Wohnbebauung bekanntgegeben:

http://derstandard.at/2000040229014/Stei...

"....Auch Wohnungen in Pavillons: Insgesamt sollen in den nächsten Jahren auf dem Areal im Eigentum der Stadt zehn neue Objekte mit 140 Wohnungen entstehen. Für rund die Hälfte dieser Einheiten erfolgt eben im Herbst 2016 der Baustart. 60 bis 80 weitere Wohnungen sollen in bereits bestehenden, denkmalgeschützten Jugendstil-Pavillons des dortigen Otto-Wagner-Spitals realisiert werden. Die forensische Akutpsychiatrie des Krankenanstaltenverbundes (KAV) soll etwa bis Ende 2017 geschlossen werden. Sie ist die einzige Häftlingspsychiatrie in Wien mit aktuell zwölf Betten. Laut Gesiba-Chef Kirschner werde das Gebäude bestandsfrei übergeben und ab 2018 für Wohnungen revitalisiert. Weitere Pavillons würden nach der stückweisen Absiedlung des Spitals folgen..."

http://diepresse.com/home/panorama/wien/...

" ....Wir beginnen mit 62 Wohnungen, aufgeteilt auf vier feingliedrige Türmchen. Danach folgt noch die Revitalisierung der Pavillons. Für den Nordteil gibt es ein städtebauliches Konzept mit 110 Wohnungen..."


Vielleicht sollte diese einfache Addition nochmals NACHGERECHNET WERDEN?
"Würde am Ende des Lebens" 
von CR am 2016-10-31 um 18:39 Uhr
"Mehr als ein halbes Jahr lang beschäftigten sich Experten und Politiker in Österreich mit einem unangenehmen Thema, das im Alltag gerne weggeschoben wird: mit dem Ende des Lebens. Die Regierung einigte sich rasch auf den Ausbau der Palliativ- und Hospizeinrichtungen, die ein Sterben ohne Schmerzen ermöglichen. Im März 2015 wurde der Beschluss der von SPÖ und ÖVP eingesetzten parlamentarischen Enquete-Kommission festgeschrieben und veröffentlicht. Dann wurde es still um die wichtigen Fragen über ein möglichst selbstbestimmtes Sterben. Die öffentliche Debatte verhallte so schnell, wie sie gekommen war - zwischen Politikpräferenzen wie Hypo und Wahlsonntagen..."

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/...

Und die Pavillons im OWS – hervorragend geeignet für Palliativ- und Hospizmedizin – werden von der rot-grünen Wiener Stadtregierung ihren Politgünstlingen zugeschanzt!

Erbärmlich.
OWS-Steinhof 
von U.S. am 2014-12-04 um 15:13 Uhr
Irgendwie sehe ich bei dieser unwürdigen Geschichte Parallelen zu einer totalitären
Diktatur. SPÖ und Grüne gebärden sich als ob das OWS-Gelände ihnen gehörte. Was wir zu Gesicht bekommen ist schlicht und einfach Machtmissbrauch. Diese sich quer durch Wien ziehende auf arroganteste Art und Weise betriebene Zerstörungswut gehört abgestellt. Alle vernünftigen SPÖ/Grün Wähler - es gibt sie in diesen Reihen - sind aufgerufen, diesen Unfug nicht mehr mitzutragen. Wir können nicht zusehen, wie unserer Stadt die schönsten Gebäude und Grünflächen mit linkem Hochmut geraubt werden! Bei der für das OWS ungeeigneten Mediation ist ein ganz anderes Ergebnis herausgekommen als jetzt kaltschnäuzig kommuniziert wird. Das ist unseriös.

Zur Themenauffrischung einige Links:

http://www.aktion21.at/themen/index.html...


http://www.aktion21.at/themen/index.html...

http://www.aktion21.at/themen/index.html...
Stadt Wien ignoriert Mediationsergebnis! 
von BI Flötzersteig am 2014-12-09 um 10:00 Uhr
Die Überparteiliche BI MV Flötzersteig, Teilnehmerin an der OWS-Mediation, wehrt sich vehement gegen diese unzulässige Vereinnahmung durch die Propaganda-Maschine der Stadt Wien, daß mit den Gesiba-Neubauten im Osten des OWS sowie der Errichtung von Wohnungen in adaptierten Otto-Wagner-Pavillons und dem 70-Betten-Zubau zur VAMED-Kurklinik „dem Wunsch der BürgerInnen Rechnung getragen wird, dies dem Ergebnis der Mediation entspricht, und alles im Einvernehmen mit den Bürgern und Bürgerinitiativen geschieht“.
Diese Aussagen sind nachweislich falsch und stellen u.E. eine gezielte Desinformation der Bevölkerung dar; wir fordern hiemit die Verantwortlichen für diese Falschmeldung auf, diese zu widerrufen und richtigzustellen.
Wahr ist vielmehr, daß die BI Flötzersteig bereits während der Mediation Kritik an der Mediationsführung geübt und massive Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Mediation für die Entscheidungsfindung zur Zukunft des OWS vorgebracht hat:

http://www.aktion21.at/themen/index.html...

http://www.aktion21.at/themen/index.html...

Abschlußbericht der Mediation: S.17

http://www.ows-mediation.at/App_Upload/F...

http://www.aktion21.at/themen/index.html...

Auch hier ist festgehalten, daß BI Flötzersteig sich immer kompromißlos gegen Neubauten bzw. Wohnungen im denkmalgeschützten OWS ausgesprochen hat.
S.4, Themenfeld „Neubau“
S.8* unten *, „Zentrales Ziel: KEINE NEUBAUTEN“

http://www.steinhof-erhalten.at/Informat...

Auch im Jahresbericht 2012 des „BIV - Grün-Alternativer Verein zur Unterstützung von Bürger/innen-Initiativen“ wird abschließend festgehalten: S.7 f.
„Eine Einigung über den strittigsten Punkt – die Verbauung des Ostareals – kam nicht zustande. In weiterer Folge verließen die BI Flötzersteig und die BI Steinhof (als Teil der Initiative Steinhof erhalten) das Mediationsverfahren bzw. die Testplanungsphase.“

http://www.buergerinitiativen.at/Jahresb...

Die BI Flötzersteig hält weiterhin die Forderung aufrecht, daß die Stadt Wien das berühmte Jugendstilensemble Otto Wagners Am Steinhof, den ehem. „Spiegelgrund“, als UNESCO-Welterbestätte nominieren und daher vor jeder Verbauung schützen muß.
Irreführung und Willkür 
von U.S. am 2014-12-09 um 14:34 Uhr
Der Beitrag der BI zeigt eindeutig auf, wie mit der Bevölkerung umgegangen wird. Das ist einer Demokratie nicht würdig und zeigt in welche Richtung Wien bereits abgeglitten ist. Diese Vorgangsweise MUSS ALLE ALARMGLOCKEN SCHRILLEN LASSEN !!!!!!!!!
Ökologische Spielchen in den Steinhofgründen 
von U.S. am 2014-11-26 um 12:02 Uhr
Freitag Vormittag kommen Frau Sima (SPÖ) und Herr Maresch (Grüne) zum Pflanzen von 100 Obstbäumen in die Steinhofgründe. Für wen? Welche Sorten? Gibt es in den Steinhofgründen nicht ohnehin genug Bäume? Soll dort der Ersatz für die am OWS-Gelände aufgrund der Neubauten gefällt werdenden etwa 140 Nadelbäumen in Form von Obstbäumen aller Art gepflanzt werden, um dem Wiener Baumschutzgesetz Genüge zu tun? Oder ist es nur eine populistische, medienwirksame Aktion, um dem Boulevard hübsche Fotos zu liefern? Nebenbei bemerkt, ersetzen Obstbäume Nadelbäume oder z.B. Ahornbäume nicht. Außerdem sollte hinterfragt werden, ob die Steinhofgründe überhaupt der geeignete Ort für Obstbäume sind. Zu Obstbäumen muss eine Beziehung aufgebaut werden. Die wollen liebevoll gepflegt sein. Nur dann bekommt man erstklassige Früchte. Aus diesem Grund sind Obstplantagen meistens auf geschütztem Gelände vorzufinden. Obst muss fachmännisch, mit Erfurcht geerntet werden. Wer wird sich um heruntergefallenes Obst kümmern? Es ist zu bezweifeln, dass die breite Masse den Wert von Obstbäumen zu schätzen weiß.
Eines ist jedoch vollkommen klar. Die linke, in vielen wichtigen Belangen diktatorisch agierende Stadtregierung hat immer wieder Ideen, wie man unser Steuergeld in den Boden setzen kann. Obstbäume sitzen tatsächlich im Boden. Wie lange sie dort überleben werden, ist die Frage. Macht nichts. Frau Sima (SPÖ) und Herr Maresch (Grüne) werden ihren Auftritt gehabt haben. Das ist der Zweck der Übung. Der Rest sind Spesen und verschmutzte Steinhofgründe, wenn die Bäume nicht gepflegt werden. Ist das zu pessimistisch?
Pflanzerei? Bürgerverhöhnung! 
von CR am 2014-11-26 um 10:57 Uhr
"Umwelt"-Stadträtin Sima hat noch kein einziges Wort zum Umhacken von mind. 140 schönen alten Baumriesen, die für die Gesiba-Neubauklötze abgeholzt werden, verlauten lassen!

Aber am Freitag rückt sie zum FOTO-Shooting mit ihrem GRÜNEN Umwelt-Sprecher Maresch an, um neben den todgeweihten schönen alten Bäuemn Obstbäumchen einzusetzen!

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_2...

Eine Schande ist das.
Und die GRÜNEN machen mit!
Ihr UMWELTSPRECHER macht den Steigbügelhalter für Umwelt- und Naturzerstörung.

Ekelhaft und erbärmlich.
Um unser Steuergeld hat die Gem.Wien sogar eine Des-Informationsstelle der WSE eingerichtet! 
von Karl S., 14., am 2014-11-26 um 11:06 Uhr
Die Bürger bezahlen sogar wieder einmal für die Lügen, die ihnen aufgetischt werden.

Dort werden keine konkreten Pläne präsentiert, nur Jubelpropaganda und "Visualisierungen" ohne jeden Wert.
Neue Petition betr. Denkmalschutz im NR 
von R.R. am 2014-11-26 um 10:46 Uhr
Die BZ berichtet online

http://www.meinbezirk.at/wien-14-penzing...

Unterzeichnen der Petition hier:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/...


".......Der zuständige Minister Josef Ostermayer ist nun aufgefordert, ein Maßnahmenpaket zu erarbeiten, welches sicherstellt, dass unser Kulturerbe einen besseren und umfangreicheren Schutz erfährt", ."


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_2...