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Aktion 21
AKTION 21

Von wegen Heumarkt-Hochhaus
Wer ist “der Bezirk”?


Mittwoch, 22. Juni 2016

GR im 3. Bezirk Ernst Woller steht – man vernimmt his masters voice – „wie viele in der SPÖ geschlossen hinter den Plänen. Die Wünsche des Bezirks wurden alle erfüllt. Von den Durchgängen bis zur öffentlichen Terrasse." Doch wer ist „der Bezirk“ eigentlich? Er? Die SPÖ?

Im Denken mancher Politiker hat sich ein Rückfall in die Zeit des tiefsten und dunkelsten Absolutismus breit gemacht. Nein, nicht “der Hofer war’s”, sondern der Woller, seines Zeichens SPÖ-Bezirkspolitiker im 3. Wiener Gemeindebezirk. Er meinte: “Die Wünsche des Bezirks” wurden alle erfüllt. Wen meint er eigentlich, wenn er “Bezirk” sagt? Die Bewohner dieses Bezirks? Die von ihnen gewählten Repräsentanten in der Bezirksvertretung? Oder irgendwelche Funktionäre, zu deren Aufgaben es zählt, bei Großvorhaben im Interesse der Allgemeinheit Auflagen zu beschließen, ohne die die Bezirksvertretung dem Projekt die Zustimmung verweigern würde? Nichts davon. Untertänigste Bittsteller, die dem Investor ihre “Wünsche” vortragen, auf dass er sie erfülle, denen aber nicht im Traum einfiele, dazu auch die Bevölkerung um ihre Meinung zu fragen. Die dabei genau wissen, dass eine stattliche Zahl an Mandataren in der Bezirksvertretung GEGEN das Hochhausprojekt ist. Allerdings nicht die der SPÖ und ÖVP. Also sind diese “der Bezirk”? Nach Meinung Wollers und der geschlossen hinter den Plänen stehenden SPÖ jedenfalls. Mir san mir – bis eines Tages die Wähler ganz abhandengekommen sein werden.

Woher der Wind weht

Wenn wir immer noch nicht wissen, wen genau Herr Woller mit “Bezirk” meint, die SPÖ und die ÖVP oder vielleicht gar nur die SPÖ-Vertreter alleine, eines wissen wir sicher: wie diese SPÖ, die sich als soziale Partei, als Interessenvertretung des “kleinen Mannes von der Straße” verstanden hat und in diesem Verständnis groß geworden ist, heute ihren Schrumpfungsprozess pflegt, indem sie die Meinung der Bevölkerung missachtet und stattdessen ihr Fähnlein nach dem Wind hängt, den ihnen die neokapitalistischen Investoren ins Gesicht blasen.
Dass der Herr Woller dabei nur rein kleines Rätchen ist, dessen Aufgabe lediglich darin besteht, seine Pflicht zu erfüllen und die Vorgaben seines obersten Herrn zu vollstrecken – im Gegensatz zu der ehemaligen BV-Stv. von den Grünen, die sich entgegen ihrer Rathausfraktion nicht für das Projekt ausspricht – dürfte nicht nur ihm klar sein.

Helmut Hofmann
"rote Parteilinie" 
von Beobachter am 2016-07-10 um 09:58 Uhr
wenn schon die Frau Finanzstadträtin Brauner in der Kronenzeitung massiv für das Projekt wirbt ("tausende Arbeitsplätze gingen verloren, würde das nicht umgesetzt"!!) ist das ja alles kein Wunder.

Dazu kommt noch die heftige Werbetrommel der ÖVP.

Man kann schon darauf warten, wann VBin Vassilakou umfällt (wie beim Lobautunnel und der Stadtstraße im 22.Bezirk)
 
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