AKT!ON 21

Neu gegründete Bürgerinitiative kämpft um das Natur- und Landschaftsschutzgebiet "Altmannsdorfer Schlosspark"!


Dienstag, 31. Juli 2012

Am Freitag, 3. August, wird es - mitten in den Sommerferien - eine
Augenscheinsverhandlung der Gewerbebehörde bzgl. Gastgartenwidmung geben.


Die Geschäftsleitung des "Gartenhotels" im 12. Bezirk in Wien - im Besitz des Dr. Karl Rennerinstitutes der SPÖ - will aus dem geschützten Schlosspark, einen Gastgarten machen. Die Anrainer welche Ihre Wohnqualität zum Teil schon jetzt dem Hotelbetrieb opfern müssen, wehren sich dagegen. Es darf zu keiner weiteren Einschränkung dieses geschützten Naturjuwels, mit seiner Artenvielfalt (noch) kommen. Deshalb wurde nun eine Unterschriftenaktion gestartet, um den Anliegen der neu gegründeten Bürgerinitiative Nachdruck zu verleihen, denn das Thema Natur- und Landschaftsschutz geht weit über ein reines Anrainerthema hinaus.

Laut Ansuchen (Aktenz.MBA12- 73988/12) sollen in Zukunft auf 180 Plätzen, bis zu zwanzig Feste pro Jahr, sowie Hochzeiten, Taufen, Geburtstage, usw., mit Livemusik, Grill etc. gefeiert werden, was übrigens laut Gastgarten - Regelung des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend, Alles, so nicht gestattet ist. Ursprünglich wurde die Baugenehmigung für das Gartenhotel, bereits vor dem Gutachten der MA 22 (Umwelt) erteilt - Feststellung durch die Volksanwaltschaft 10. Juni 1994 - und somit ein glatter Verstoß gegen § 11 Abs. 7 des Wr. Naturschutzgesetzes begangen. Bedingt durch diese Erfahrung, hegen wir die Befürchtung, dass jetzt auch dieses Ansuchen, zu dem es am kommenden Freitag, 3. August eine Augenscheinsverhandlung der Gewerbebehörde vor Ort geben wird, trotz aller Widrigkeiten, durchgehen könnte.

Bürgerinitiative Rettet den Altmannsdorfer Schlosspark,
iA Wilhelm Scheucher, 0676 328 5809
email: altmannsdorfer.schlosspark@gmx.at

Luftbild Fotoquelle: www.bing.com/maps
"Natur- und Landschaftsschutz geht über ein reines Anrainerthema hinaus" 
von Beobachterin aus Ottakring am 2012-08-22 um 17:10 Uhr
das vergessen unsere Rathauspolitiker/innen gern, wenns ums Geld geht!

Otto Wagner Spital und Steinhof sind gerade auch ein lebhaftes Beispiel dafür, wie die Sache dort ausgehen wird, erfüllt schon jetzt alle nur mit Grausen.

Angeblich will es Frau Vizebürgermeisterin dort auch "beleben" - vielleicht drohen auch dort jetzt Donauinselfest-artige Veranstaltungen. Man hat ja im Rathaus keinerlei Hemmungen, wenns ums Geld geht. Schließlich fehlen der Frau Brauner ja mehrere Milliarden.
Wie sich die Sitten-Bilder gleichen : BI "Rettet den Springer-Park" 
von Georg Becker am 2012-08-01 um 15:46 Uhr
Eine bzw. 2 Bürgerinitiativen haben erfolgreich 2oo9/2o10 bei der ÖVP-PolAK (= politische Akademie) in Meidling (Tivoligasse, Nähe Grünbergstr.) einen historischen Garten im Schutzgebiet erhalten.
Im Heft Nr. 3 / Okt. 2oo9 "Denkma[i]l Nachrichten der Initiative Denkmalschutz" wird unter dem Titel "Wer rettet unsere historischen Gärten?"
darüber berichtet. Siehe auch www.idms.at oder hier : www.aktion21.at !
Die Bürgerinitiative "Rettet den Springer-Park" hat auch einen Verein gebildet. (www.tivoli-alarm.at Sprecher: DI Alexander Mayr-Harting)
Eine Volksbefragung im Gebiet mußte abgehalten werden :
über 80 % NEIN zu diesem Hotelprojekt.
Zeitungen meinten, diese Sache hätte zum Wahlergebnis im Okt. 2010 erheblich beigetragen.

WILLKÜR-PRAKTIKEN zugunsten der beiden "privilegierten" Partei-PolAk's im
12. Wr. Gemeindebezirk sollten endlich überwundene GESCHICHTE sein + bleiben.
Übrigens, seit über 20 Jahren gibt es in der SP-dominierten Bezirksvertretung einen Vertreter einer "Bürgerliste - Pro Hetzendorf". Vielleicht gibt's auch von dort Rat + Tat ?!
( Rechtlich erlaubt, aber ein Zeichen der "pol. Kultur" : die Bezirksvorsteherin, Frau G.
Votava, ist gleichzeitig Vorsitzende der gewählten Bezirksvertretung ... )

G L Ü C K A U F !!!

PS: Das oben genannte Heft hat als 2. Schwerpunkt den AUGARTEN (in der Leopoldstadt, an der Grenze zur Brigittenau).
Dieser wurde 1775 am 1. Mai von Kaiser Josef II. dem Volk geschenkt.
Er soll von der Republik Österreich (in Tateinheit mit dem Wiener Rathaus) nicht veruntreut werden.
www.baustopp.at ; www.erlustigung.org ; www.aktion21.at !