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Aktion 21
AKTION 21

03., BI Lebensraum Landstraßer Gürtel


Samstag, 28. Oktober 2006

Der Landstraßer Gürtel verbindet die Stadtentwicklungsgebiete Zentralbahnhof / Aspanggründe (Eurogate) / Arsenal / St. Marx und ist als Verbindung zur Südost-Tangente (A23) Gegenstand kühnster Ausbaupläne, was die Bereitstellung von vergrößerten Flächen für den motorisierten Individualverkehr auch in Form neuer Verkehrschneisen ("Durchstiche") durch Wohngebiete betrifft.

Schon die bestehenden Autoverkehrsflächen muten den hier lebenden Menschen enorme Mengen an Luftschadstoffen und Lärm zu. Sie haben in den vergangenen Jahren die Wohn- und Lebensqualität ebenso gemindert wie private Eigentumswerte in Form von Immobilien.

Bestehende Grünflächen vom Schweizerpark bis zum alten St. Marxer Friedhof haben durch die unmittelbare Nähe zum Landstraßer Gürtel beziehungsweise zur A23 ihren Naherholungswert eingebüßt. Kinder, die im "Kinderfreibad" im Schweizergarten baden, tun das in unmittelbarer Nähe zu den Schadstoff- und Lärmemissionen von täglich 60.000 Last- und Personenkraftwagen.

Die Bebauung und Neugestaltung der Stadtentwicklungsgebiete bietet umfangreiche Möglichkeiten, die Entwicklung der vergangen Jahrzehnte zu stoppen, wozu es angesichts des "Diktats der Ökonomie" allerdings keine ermutigenden Anzeichen gibt. Sowohl die Immobilienplanungen für den neuen Zentralbahnhof als auch die Bebauungspläne für die Aspanggründe stehen im Zeichen der Gewinnoptimierung der Bauträger und lassen die Anliegen der Anrainer unberücksichtigt.

Die Forderungen der BI Lebensraum Landstraßer Gürtel:

# Ausweitung und Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs (Chancengleichheit!) am Landstraßer Gürtel zwischen Rennweg und Südtiroler Platz BEVOR irgendeine Ausweitung von Autoverkehrsflächen angedacht wird oder eine neue Tiefgarage gegraben wird.

# Schaffung von Naherholungsgebieten in den Stadterneuerungsgebieten (abseits von Hundeklos und Flachwurzler-Hecken). In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Umstand, dass auf den Aspanggründen weniger als 1/5 des gesamten Areals als öffentlicher Park genutzt werden soll. Wir fordern eine Verdopplung der Parkfläche auf 2/5 und verweisen auf das Konzept und die Idee "Weltfriedenspark".

# Keine Ausweitung von bestehenden Verkehrsflächen am Landstraßer Gürtel, insbesondere keine zusätzliche A23-Auffahrt von der Landstraßer Hauptstraße, die in unmittelbarer Nachbarschaft von bestehenden Wohnsiedlungen und auf bestehendem Grünland zu realisieren geplant ist.

Im Anhang eine Zusammenfassung der geplanten Veränderungen am Gürtel / Rampe A23 und
die Stellungnahme der Bürgerinitiative BI-LLG „Lebensraum Landstraßer Gürtel“


Kontakt:
Andrea Willson
Sprecherin BI-LLG
andrea.willson@gmail.com
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