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Aktion 21
AKTION 21

(7) Bürgerbeteiligung ist
kein Automatismus


Sonntag, 24. Mai 2015

Immer wieder hört man, auch aus Politikermund „Es kann nicht bei jedem Projekt Bürgerbeteiligung geben“ und: „viele Bauten interessieren die Bürger nicht“. Die so reden, betrachten Partizipation als verbindliches Verfahren für jede Art von Projekten.

Gerade solche Wortspenden stehen im Widerspruch zu den von Aktion 21 erarbeiteten Vorstellung von funktionierender, unbürokratischer Beteiligung der betroffenen Bevölkerung. Sie beruhen auf dem immer wiederkehrenden Missverständnis, BB bedeute direkte Demokratie. Nicht einmal eingefleischte Direktdemokraten wollen alles und jedes einem Plebiszit unterwerfen. Im Gegenteil: Versuche, Partizipation komplizierten, für den Normalbürger undurchschaubaren Regeln und Ablaufdiagrammen zu unterwerfen, sind ausgesprochen kontraproduktiv. Sie eignen sich nämlich hervorragend dazu, die beteiligungssuchende und beteiligungswillige Bevölkerung zu frustrieren und Beteiligung durch ein Gestrüpp von Formalvorschriften zu erschweren.

Aktion 21 hat in ihrem Beteiligungskonzept ganz bewusst auf jede unnötige Komplizierung verzichtet. Sie setzt auf den ehrlichen und ergebnisoffenen Dialog und dessen Wirkung auf das Verhalten der von der Bevölkerung gewählten Abgeordneten. Es genügt, dass bei jedem Projekt, das Gegenstand eines Verfahrens werden soll, die Einladung zur Partizipation erfolgt und nur dann, wenn das Echo in der Bevölkerung einen bestimmten Umfang (im Verhältnis zum Projekt) erreicht, vom Projektierenden ein Beteiligungsprozess nach den Standards für Öffentlichkeitsbeteiligung abgewickelt werden muss.

Bei welchen Projekten daher eine Bürgerbeteiligung stattfinden soll, entscheiden letztlich die davon Betroffenen. Bei nur wenigen Interessierten wird sich ein Beteiligungsverfahren in sehr bescheidenen räumlichen und zeitlichen Grenzen halten. Wenn sie einmal zur Selbstverständlichkeit geworden sein wird, wird sie auch in einem überschaubaren Umfang und in einer produktiven Atmosphäre stattfinden.

Helmut Hofmann
(wird fortgesetzt)
Architektur mit Rückgrat? In Warschau, nicht in Wien! 
von CR am 2015-06-21 um 08:50 Uhr
Das ist m.E. recht interessant, das Siegerprojekt - Bäumepflanzen als Erinnerungskultur:

http://www.a3verlag.com/fileadmin/a3verl...

Als Denkmal für das Warschauer Ghetto: „Wald der Erinnerung“

Wien ist anders: Der „Wald der Erinnerung“ um die Pathologie Spiegelgrund wird bald abgeholzt sein!

Tausende Kinder wurden hier mit medizinischen Experimenten gequält, rund 800 Kinder, die Hälfte von ihnen unter 6 Jahren (!), haben diese Torturen nicht überlebt, bis vor einigen Jahren wurden hier in der Prosektur mit der Aufschrift „Memento Mori“ die sterblichen Überreste wie Köpfe oder Gehirne von über 400 Kindern für Forschungszwecke aufbewahrt - und genau hier um die alte Pathologie, rings um diese „Lagerstätte für Kinderköpfe und Kindergehirne“, - 5. Station Historien Pfad Baumgartner Höhe - werden nach dem Willen der rot-grünen Wiener Stadtregierung in der 1. Ausbaustufe zehn Neubau-Klötze der gemeindeeigenen Gesiba hochgezogen. „Schöner Wohnen“ für Politgünstlinge.

100e gesunde Bäume werden dafür gefällt – anstelle eines würdigen Haines rings um dieses Mahnmal wird also ein Marktplatz entsteht, Grillplätze statt Pietät, Drübertrampeln statt Vergangenheitsbewältigung, Vergessen durch Zubetonieren:
Wenn diese ungeheuerlichen Pläne, Steinhof zu verbauen und damit endgültig das Gedenken an die Opfer dieser Gräueltaten auszulöschen, verwirklicht werden, sind alle diese Sonntagsreden „70 Jahre Befreiung von der NS-Herrschaft“ unglaubwürdig und die internationale Reputation von Österreich wird einmal mehr aufs Spiel gesetzt!


http://www.steinhof-erhalten.at/Medienbe...
Das muß man so verstehen - die Schande des ROTEN WIEN muss AUSGELÖSCHT werden! 
von Karl S., 14., am 2015-06-21 um 10:55 Uhr
http://diepresse.com/home/spectrum/zeich...

Der vom BSA beschützte Dr. Gross wurde für seine Verbrechen nie verurteilt.
Bürgerbeteilitgung ist schlicht und einfach nicht gewünscht, trotz aller gegenteiligen Behauptungen, 
von frustrierter Wähler am 2015-06-02 um 10:58 Uhr
(Titel ging "verloren")
 
von frustrierter Wähler am 2015-06-02 um 10:55 Uhr
so einfach ist das.
was nützt zB ein neues Petitionsgestz in Wien, wenn die meisten Verfahren ohne Ergebnis beendet werden??

alles reine Augenauswischerei!
 
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