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Aktion 21
AKTION 21

(9) Bürgerbeteiligung
schafft keine Verbesserung von Projekten?


Montag, 20. Juli 2015

Wenn Gegner jeglicher Bürgerbeteiligung kein Argument mehr haben, bezweifeln sie Sinn und Zweck von Partizipation und leugnen, dass sie zur Verbesserung von Projekten beitrage. Sie vergessen dabei, dass man gegen Tatsachen nicht argumentieren kann.

Immer wieder kommt es durch Bürgerbeteiligung auch im Umfeld von Großprojekten zu spürbaren Verbesserungen, die auch den Projektbetreibern erkennbare Vorteile bringen. Der Blick darauf wird nur durch den hartnäckig verbreiteten Aberglauben getrübt, dass Partizipation für Projekte ein grundsätzliches Hindernis darstellt, das man, so weit wie nur irgend möglich, beseitigen sollte.

Es ist klar, dass Beteiligungswillige, denen man offen zu erkennen gegeben hat, dass man sie nicht einbinden wolle, im Fall der Durchsetzung ihrer Rechte ihre Gegner nicht gerade liebevoll umarmen wollen. Bei ihrer ehrlichen Akzeptanz wäre das allerdings anders. Wer es nicht glaubt, mag ruhig die Probe aufs Exempel machen. Frühzeitige, ehrliche und ergebnisoffene Einbindung natürlich vorausgesetzt.

Wer dabei Anregungen oder Alternativvorschläge aus der betroffenen Bevölkerung von vorneherein als wirklichkeitsfremd und unbrauchbar abtut, ohne sich mit ihnen ernsthaft auseinander zu setzen, zeigt nur, dass er Angst hat, seine eigenen Vorschläge nicht hinreichend begründen und in einer Diskussion erfolgreich vertreten zu können. Die Praxis zeigt, dass Vorschläge aus der Bevölkerung oft bessere Alternativen zu den am grünen Tisch erarbeiteten Lösungen anbieten. Die zahlreichen „Reparaturen“ und Missgeburten zeigen, dass sich auch Expertenmeinungen in der Praxis als unbrauchbar erweisen können und diejenigen, die mit einer Lösung leben müssen, oft die besseren Experten sind.

Helmut Hofmann

(wird fortgesetzt)

 
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