Bürger-
initiativen
Themen

Veranstaltungen
Termine

Meinung
Forum

Downloads
Presse

Wir über uns
Aktion 21
AKTION 21

"Was Bürger wirklich brauchen"
Martin Stuhlpfarrer in der '"Presse"


Donnerstag, 6. August 2015

Die kommenden Gemeinderatswahlen im Herbst rücken den "Bürger" wieder in den Mittelpunkt des Interesses. " Was hätte er den gerne", möchten die Politiker wissen,
denn sie möchten wieder gewählt werden.


Siehe den Artikel in der Presse "Was Bürger wirklich brauchen KLICK HIER

Der Bürger aber ist sehr kritisch geworden. Er wird prüfen und überlegen. Am 24.9. wird er auf dem Ring demonstrieren und alles thematisieren, was ihm gegen den Strich geht.

Herta Wessely
natürlich gab es bei Steinhof einen "Mediationsvertrag"... 
von Johanna Kraft am 2015-08-30 um 22:30 Uhr
alles über die sog Bürgerbeteiligung in dieser Mediation ist nachzulesen. (und von "Ergebnisoffenheit" war auch immer die Rede!)

aber: die Gemeinde Wien wollte (und will) im Ostteil eine Wohnverbauung durchführen und denkt nicht daran, davon abzurücken.
VAMED durfte nie behandelt werden, das Areal war bereits zu Beginn der Mediation verkauft, wird jetzt mit Zustimmung des Bundesdenkmalamts weiter ausgebaut. Nicht ohne Grund war dieser Teil des Otto Wagner Spitals bereits 2006 aus dem vielgerühmten Ensembleschutz ausgenommen worden.
"Was Bürger brauchen" 
von Herta Wessely am 2015-08-21 um 21:16 Uhr
Das Thema des Interviews war, "Was Bürger brauchen", aber nicht "Mediation" - wie das die Kommentare vermuten ließen. Mediation darf (sollte) nur ergebnisoffen sein. Steinhof war ein Beispiel wie Mediation nicht sein sollte.
Aber vor jeder Mediation gibt es einen Mediationsvertrag, der die Ergebnisoffenheit. festschreiben sollte. (Andernfalls dürfte man ihn nicht unterschreiben. Gab es den bei Steinhof nicht?

Auch Bacherpark war nicht das Thema des Artikels. Aber Stuhlpfarrer hatte damals (vor nun 9 Jahren!) für die Presse über die Besetzung berichtet und in seinem Artikel aus dem Fundus seiner Erinnerung geschöpft.(nicht ganz korrekt) .

Es geht aber doch um etwas ganz anderes: .Im Herbst gibt es Wahlen. Politiker sind (zu Recht )verunsichert, ob sie auf Grund der jämmerlichen Performance, die sie geliefert haben, nochmals gewählt werden.
Es liegt an uns deutlich zu artikulieren, was wir wollen!
Mediation ist eine "Hilfe" im Privatrecht! 
von Johanna Kraft am 2015-08-07 um 10:02 Uhr
zB bei Scheidungen ("Du kriegst den Hund, ich nehme die Katze")

Ist eine Seite in einer sog Mediation eine "öffentliche Stelle", ist diese von allem Anfang an eine Farce, da die "öffentliche Seite" nicht verpflichtet werden kann.
Das hätte die Frau VBin Vassilakou eigentlich wissen müssen!
Mediation ist eine "Hilfe" im Privatrecht 
von Herta Wessely am 2015-08-09 um 17:24 Uhr
Wenn im Mediationsvertrag Ergebnisoffenheit vereinbart wird, dann könnten Mediationen durchaus auch mit Bürgern und Vertretern öffentlicher Stellen zielführend sein. Im Idealfall könnten unter unparteiischer Gesprächsführung in einem "respektvollen Ton miteinander" (=Verhaltenskodex in der Mediation), gegensätzliche Standpunkte diskutiert, Pro und Contra abgewogen und einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Wenn nicht anders, dann kann auch die Durchführung einer Befragung der Betroffenen die Lösung sein.
Das wäre dann wohl "die" demokratische Lösung. Aber auch in diesem Fall gibt es Verlierer, diejenigen die mit "nein" gestimmt haben.
Herta Wessely
jedenfalls ist eine Mediation kein Wundermittel - und eine Behörde kann damit nie verpflichtet werden! 
von Johanna Kraft am 2015-08-19 um 12:49 Uhr
Als Teilnehmerin dieser Mediation möchte ich sagen, dass wir dort viel miteinander geredet haben, aber ob es "viel gebracht hat", wird man erst sehen.
Angesichts des nicht zu verhindernden, noch weitere Ausbauten planenden VAMED Reha Zentrums, habe ich da nicht allzu viel Hoffnung!

(es gibt dazu übrigens eine ausgezeichnete Arbeit eines Studenten der BOKU, der die Steinhof Mediation überaus seriös beleuchtet hat. Hier hat einer der Mediatoren im Interview auch geäußert, dass die hoheitliche Seite mittels Mediationsvertrag nicht zu verpflichten ist. "Wenn sie will, kann sie dem Mediationsergebnis folgen....")
Mediation OWS-Steinhof 
von U.S. am 2015-08-19 um 14:58 Uhr
Es wäre höchst erstaunlich gewesen, hätte diese "Mediation" etwas gebracht, weil eine Mediation im Fall von Steinhof kein adäquates Mittel sein kann. Zeitverschwendung und vergeudetes Steuergeld spielen bei der aktuellen Wiener Stadtregierung keine Rolle.
Mediation als "Mitmachfalle" 
von CR am 2015-08-07 um 09:24 Uhr
Mediation ist kein geeignetes Instrument für Bürgerbeteiligung, sh. "die Mitmachfalle"

Buchvorstellung: “Die Mitmachfalle” Bürgerbeteiligung als Herrschaftsinstrument

http://www.steinhof-erhalten.at/Informat...

Lange Zeit erschallte der Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung vor allem aus alternativen Milieus. Mittlerweile versprechen sich davon maßgebliche Kreise aus Politik und Wirtschaft, der schwindenden Zustimmung zu neoliberalen »Reform«-Projekten und Bauvorhaben wie »Stuttgart 21« entgegenzuwirken und im exklusiven Zirkel vorbereitete Entscheidungen pseudodemokratisch abzusichern.
Hinter dieser Beteiligungsfassade scheinen anti-demokratische Tendenzen einer Mitmach-Republik auf: Die realen Einflussmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger sowie von Parteien und Gewerkschaften werden effektiv beschnitten.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_2...

Das trifft im Falle der konsenslosen (!) Steinhof-Mediation, voll zu, die rot-grüne Wiener Stadtkoalition bejubelt wahrheitswidrig, daß die Zerstörung dieses Jugendstilensembles durch Neubauten "mit den Bürgern abgesprochen"ist!

Nachrägliche Dementis verhallen ungehört:

http://www.aktion21.at/themen/index.html...

Die Rathauspropaganda ist finanzstark, verfügt über unser Steuergeld im ÜBERFLUSS.
Mitmachfalle 
von Hofmann Helmut am 2015-08-09 um 08:34 Uhr
Eben diese in der "Lokalen Agenda 21" lupenrein exekutierten und von der EU finanzielle gut dotierten institutionalisierten Mitmachfalle hat zur Gründung von Aktion 21 geführt, nachdem jegliche Reform der Lokalen Agenda 21 vom damals zuständigen Stadtrat Schicker (im Auftrag des Bürgermeisters) kategorisch abgelehnt worden war. Da hat er sich allerdings geschnitten: mittlerweile über 100 Wiener Bürgerinitiativen bei Aktion 21 waren die Antwort. Immer weniger Bürgerinitiativen fallen auf diese Scheinangebote herein. Aber um eine echte Beteiligung eiern die Rathausgewaltigen unter Federführung der Vizebürgermeisterin seit Jahren herum und finden immer wieder haarsträubende Ausreden, um sie hinauszuzögern oder gar zu verhindern. Sie werden die gebührende Antwort vom Wähler bekommen, wieder und wieder. Und ich fürchte, sie werden nicht klüger, jedenfalls nicht die Generation, die noch immer das Sagen hat.
Die Mediation nützt nur den Mediatoren 
von Manfred N. 14., am 2015-08-07 um 09:43 Uhr
die bekommen nämlich Unsummen unseres Steuergeldes von den Auftraggebern, um die engagierten bürger zu "beschäftigen" und ihnen eine Beteiligung vozugaukeln.

Und die Auftraggeber wissen schon, wen sie als willfährige Mediatoren benützen können!

http://www.steinhof-erhalten.at/Stellung...

http://www.ows-mediation.at/

Da wird nur heiße Luft produziert!
Und Papierberge zum Verschleiern und Schönreden.
Mediatoren 
von Hofmann Helmut am 2015-08-09 um 08:55 Uhr
Ich glaube, dieser Kommentar tut den Mediatoren Unrecht. Die dürfen ja nur nach den Regeln, die sich für Mediationen herausgebildet haben, vorgehen. Sie müssen versuchen, die Interessen aller Teilnehmer irgendwie unter den Hut eines mediationsvertrages zu bringen, was alleine schon oft schwieriger ist als die folgende Mediation.
Man hat zwei erfolgreiche Mediatoren gewonnen, deren Erfolg auf der Tatsache beruhte, dass das Ergebnis der Bacherparkgaragen-Mediation aus Gründen, die hier nicht erörtert werden müssen, grosso modo schon im vorhinein festgestanden ist. Das konnte man aber erst NACH der Mediation und ihrem Verlauf wissen. Die Mediatoren wussten es auch nicht.
Ohne zu wissen, dass diese aufwändige Mediation nur gesichtswahrend gewesen ist (weil auch nach all dem, was schon passiert war, das Zugeständnis einer verbindlichen Abstimmung unter der betroffenen Bevölkerung für die SP kompromittierend gewesen wäre), konnte man auf das Wundermittel "Mediation" bauen. Diejenigen, die es nun bei einer ganz anderen Ausgangslage für ihre Intentionen missbraucht haben, verdienen die Schelte, nicht die Mediatoren.
Mediation als Falle - Keine Neubauten im Otto-Wagner-Spital 
von R.R. am 2015-08-07 um 11:45 Uhr
Ich habe die Mediation angesehen, mir ist aufgefallen, daß 11 BI-Personen teilgenommen und unterschrieben haben.

Nur 4 haben ausdrücklich und namentlich beim Themenfeld Neubauten "keine Neubauten" geschrieben, 4 mit einer Bedingung (?) und 3 (W.Veit, H.Schauer, C.Hasengruber) haben in der Mediation offenbar nichts gegen Neubauten einzuwenden gehabt.

http://www.steinhof-erhalten.at/Informat...

"Mitmachfalle"?
bitte der Fairness halber auch alle anderen Namen zu nennen! 
von Beobachter am 2015-08-19 um 12:35 Uhr
und auch die mit "?" versehene Bedingung!

sonst könnte man den Eindruck bekommen, dass R.R. (=C.R.??) nur den namentlich genannten "Eins auswischen" will.
wer hat wie abgestimmt 
von Johanna Kraft am 2015-08-23 um 18:25 Uhr
gegen jegliche Neubauten sprachen sich aus:
C.Röhrich, G.Hadinger, G.Haeske,, F.Kovarik

Neubauten nur unter der Auflage, dass ein möglicher (zukünftiger) Status als Weltkulturerbe nicht gefährdet würde:
J.Kraft, C.Muchsel, I.Novak, E.Straka
Interessanter Beitrag 
von U.S. am 2015-08-19 um 15:01 Uhr
zum Thema Bürgerbeteiligung. ...
Quelle? 
von Hofmann Helmut am 2015-08-09 um 08:46 Uhr
Wenn Sie sich "die Mediation angesehen" haben, dann wird Ihnen doch auch hofefntlich aufgefallen sein, dass und warum einige Teilnehmer freiwillig aus der Mediation aufgeschieden sind, nachdem sie festgestellt haben, dass man sie über den Tisch ziehen will, und auch deutlich genug gesagt haben, warum sie die Mediation verlassen haben. Darunter waren auch Vertreter der Initiative Denkmalschutz, die über den Verdacht emotionaler und sachlich nicht nachvollziehbarer Spontanreaktionen erhaben sind.
Wenn das dort, wo sie nachgesehen haben, nicht aufscheint, dann ist das ein Argument mehr für die Kritik an der Mitmachfalle, und wenn es aufscheint, warum erwähnen Sie es nicht?
Im übrigen bin ich der Mitmachfalle schon bei Wien Mitte begegnet und habe sehr bald erfahren, dass und wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann und muss. Und - Treppenwitz der Geschichte - ich erinnere mich gut an ein Gespräch mit der derzeitigen Fußgängerbeauftragten der Stadt Wien, in dem sie mich auf diese Falle aufmerksamgemacht hat.
Wer daran zweifelt, dass diese Fall System hat, der möge das Gehmacher-Geheimpapier aufmerksam durchlesen, das vor Jahrzehnten in Salzburg der roten Kaderschmiede als Anleitung im Umgang mit der "illegalen Opposition" (so hat er damals Bürgerinitiativen bezeichnenderweise benannt) gedient hat.
 
aktion 21 Datenschutzerklärung



aktion 21 Impressum



aktion 21 Petitionen



aktion 21 nun auch österreichweit ...



aktion 21 auf facebook



Alle Kommentare im Überblick ...



Bei Verweisen (sog. Links) und Kommentaren auf Veröffentlichungen mit thematischer Nähe identifizieren sich Aktion 21 pro bürgerbeteiligung bzw. die Verfasser eines Beitrags NICHT mit dem Inhalt des Links, sondern betrachten ihn nur als kritisches Zitat. Wir haben keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der verlinkten Websites und die eingebrachten Kommentare und distanzieren uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller von http://www.aktion21.at verlinkten Websites, die gegen geltendes Recht oder die "guten Sitten" verstoßen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links und Kommentare und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Links führen.

Cookies:
Das Cookie PHPSESSID wird vom Server automatisch erzeugt. Dieses Cookie ist nur für den Zeitraum einer Session gültig (also, solange das Browserfenster offen ist) und dient nur der besseren Benutzbarkeit der Seite. Es werden keine personenbezogenen Daten ermittelt, verarbeitet oder übermittelt! Daher ist auch keine explizite Zustimmung gemäß TKG § 96 Abs 3 erforderlich.