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Aktion 21
AKTION 21

AKW Dukovany – eines der gefährlichsten AKWs Europas – zum Greifen nahe!


Dienstag, 24. Jänner 2017

Das AKW Dukovany soll nach dem Wunsch der tschechischen Regierung um einen Reaktor erweitert werden, damit unsere Nachbarn auf die geplanten 50% Atomstrom-Anteil in ihrer Stromerzeugung kommen, wie der neue nationale Energieplan vorsieht (wir berichteten in unserer Ausgabe vom Oktober 2014).

Dafür braucht es eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung, in deren Rahmen jeder Bürger eines Nachbarlandes eine Stellungnahme abgeben kann, und die Möglichkeit dazu gab es in Österreich vom 30. August bis zum 23. September.

Dabei zeigte sich österreichweit ein sehr überraschendes Bild: von den insgesamt 81.470 Einwendungen gegen den geplanten Atomreaktorbau (gutes Ergebnis!) kamen 63.680 aus Niederösterreich (sensationell!), 17.658 aus Wien (respektabel), 128 aus Oberösterreich und – zwei aus Tirol (wir kennen die beiden Verfasser persönlich) und je eine Einwendung aus dem Burgenland und aus Tirol.

Wie kann es sein, dass fast 80% des insgesamt sehr guten Ergebnisses alleine aus Niederösterreich kommt, wo der engagierte Umweltlandesrat Stephan Pernkopf das tut, was unsere Politiker seit 1978 bei jeder Gelegenheit in Reden beteuern – nämlich Antiatom-Politik machen?

Das Wiener Ergebnis ist ganz ok, aber es hätte angesichts der Bevölkerungszahl, der Anzahl und Größe der Antiatom-Gruppen und der Tragweite der Sache ruhig viermal so viel sein können (beim AKW Mochovce 3+4 waren es mehr als 200.000!)

Und was soll man zum Ergebnis aus dem Burgenland und aus Tirol sagen? Und was erst zu Kärnten, Salzburg und der Steiermark, von wo jeweils 0 (in Worten: null) Einwendungen kamen?

Es scheint so, als ginge der Ausbau eines der gefährlichsten AKWs in Europa, noch dazu nur 30 km von unserer Grenze entfernt, nur Niederösterreich und Wien etwas an. Das ist aber nicht die Botschaft, die wir unseren Nachbarn schicken wollen, die angesichts apokalyptischer Katastrophen wie derer von Tschernobyl und Fukushima an einer Art der Stromerzeugung festhalten, die schon so viel Unglück verursacht hat und deren Atommüll trotz Versprechungen seit Beginn der Atomkraft noch immer nicht sicher gelagert werden kann, ganz zu schweigen von seiner Entschärfung!

Man erkennt daraus, welche Bedeutung den einzelnen Regionen und den dort agierenden verantwortlichen Politikerinnen und Politikern zukommt!



Quelle:
Joschi Arbeithuber
für die „Wiener Plattform Atomkraftfrei“
 
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