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Aktion 21
AKTION 21

Wienerzeitung - Artikel vom 19. Jänner


Dienstag, 19. Jänner 2010

"Wer nicht kämpft, hat schon verloren"
Aktion 21 - "Raus aus der Sackgasse"

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26.01.2010 23:30:55
Die Interessen der Betroffenen
Das im Sonderzahl Verlag 2009
herausgkommene Buch "Raus aus der Sackgasse" markiert eine Wende. Die Zeiten, in denen hierzulande die "Kultur des Wegschauens" von der Mehrheit der Bevölkerung so gerne praktiziert wurde, haben sich geändert. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger sind entschlossen, auf die entscheidenden Fragen in den Bereichen des Lebens selbst eine Antwort zu finden und sich diese nicht mehr vorschreiben zu lassen. Noch vor einigen Jahren sind Bürger-Proteste und kritische
Stimmen von den Politikern nicht besonders ernst genommen worden. Heute können die Interessen der Betroffenen - das zeigt das Buch auf eindrigliche Weise- von den Verantwortlichen nicht mehr missachtet werden.


Lisa Fritsch
25.01.2010 14:44:24
Ein Lob der Bürgerinitiative
Viele mehr oder weniger unsinnige und schädliche Projekte werden durchgeboxt, sei es aus finanziellen, politischen oder persönlichen Interessen. Zum Glück gibt es vernünftige und aktive Leute, denen es mitunter gelingt, im Rahmen einer Bürgerinitiative manches durch durchdachte Vorschläge zu verbessern bzw. zu verhindern. Dieses Buch möge als Anregung und Wegweiser dienen!
Hermann Sauter

24.01.2010 20:58:18
erst ist es eine kleine Protestwelle..
Ich würde mir wünschen,dass die Medien "Bürgerbeteiligung" mehr thematisieren, damit die Politik genauso wie die anderen "Drüberfahrer" des Wirtschaftslobbyismus wissen, dass diese Welle erst ein erstes Beben ist, der Zunamie kommt noch, wenn hier keine Umkehr zu echter Bürgerbeteiligung in Sicht ist.
A.W.
A. WIllson

23.01.2010 18:11:53
autobahnwahn statt lärmschutz
lärmschutz ist ein weiteres stiefkind der politik, die 3000 bewohner der donaucity leiden 24 stunden unter dem höllenlärm der A22! "man wird von der A22 nichts hören, sehen und riechen" so bewarb die WED die donaucity.
heute rasen 120.000 fahrzeuge an den wohnungen vorbei, kein geld für lärmschutz!!!
Dafür darf die bankrotte ASFINAG eine autobahnring um wien bauen, allein bei der bezirksautobahn A23 werden 1,2 Milliarden für 8km verbrannt.
platte gegen den lärm

22.01.2010 11:11:22
Ein großer Dank!
Ein großer Dank an die Wienerzeitung und an Fr. Elisabeth Corazza im Besonderen für den Artikel über unser Buch „Raus aus der Sackgasse“. Diese Buch müsste Pflichtlektüre aller Politiker sein da sie sich daran orientieren könnten, bei welchen Themen die Bürger mitentscheiden und befragt werden wollen und nicht zu solchen Themen wie bei der kommenden Befragung in Wien, die zwar interessant sind aber diesen Riesenaufwand sicher nicht notwendig haben
Franz Pelda

21.01.2010 19:47:08
politikerInnen, wo bleibt euer gewissen?
es ist endlich zeit, dass politikerInnen farbe bekennen, ihre pflicht erfüllen und auf berechtigte und kompetente einwände der bürgerInnen EINGEHEN! statt hilflos zu versuchen, diese entweder zu ignorieren oder ins illegale eck zu stellen, müssen sie endlich EINBEZOGEN WERDEN! entsprechende konsequenzen ziehen und politisch helfend EINGREIFEN - das ist nun bei einigen BIs nötig! es ist zu lange zu sorglos mit rechten und pflichten als entscheidungsträgerInnen umgegangen worden. - es reicht einfach! österreich hat keine große tradition in direkter demokratie, doch man merkt, auch in diesem buch zu lesen, dass sich die zeiten geändert haben. die wiener sp hat ja mit dieser kommenden kleinen "volksabstimmungswahl" schon ein wenig darauf reagiert, was prinzipiell zu begrüßen ist. jetzt müssen sie nur noch von lächerlichen suggestivfragereien zwecks populistischem stimmenfang übergehen zu echter bürgerInnenmitbestimmung.
danke allen, die dieses buch ermöglicht haben! ich freu mich als bürgerin und kann es allen empfehlen!
Doris Kittler

21.01.2010 15:22:20
Beteiligungsverfahren Kriemhildplatz NEUgestaltung
Bürger sollen mit gestalten. Auftaktveranstaltung 27.10. Bürger regten dabei eine Abstimmung an - wer überhaupt eine Neugestaltung wolle - wurde ignoriert. Ideen wurden gesammelt - Mehrheit war zufrieden mit dem Platz - wenn - dann geringe Verbesserungen, Ruhe und Grün erhalten. Studenten gingen motiviert ans Werk, Ideen zu entwerfen – Zeit bis 19.1.. Danach nur mehr 1 Woche Zeit, bis 26.1. die letzte Runde stattfinden soll, bevor ein Konzept an die Magistrate geht. Da Zeit dann knapp und Abstimmung ignoriert wurde, sammelten wir Unterschriften – zum Missfallen der Initatoren. 19.1. wurden 12 Projekte präsentiert - allesamt komplette Neugestaltungskonzepte - Bäume teilweise komplett weg etc. - wo waren unsere Anregungen eingeflossen? Die Veranstaltung wurde so gesteuert, dass alle 3 Punkte vergeben sollten - nur für die Bewahrer war kein Platz vorgesehen - ein improvisiertes Plakat für Punkte dafür wollte man verhindern. Aber wir kämpfen weiter um den letzten Platz weit und breit, wo Bäume noch ihre Wurzeln in natürlichen Boden strecken dürfen. Er soll nicht in der aktuellen Betonuniformiertheit untergehen. Einen neuen Begriff für abholzen von Bäumen und vernichten von Grünflächen habe ich bei der Versammlung gelernt – "das grün wird aufgelöst" !!! Wo lernt man diese Sprache?

Hintergrundinfos: http://www.aktion21.at/kontakt/index.html?menu=25&id=770

Das Buch ist sehr informativ für Jeden, der/die erstmals mit so einer Situation konfrontiert wird.

Dagmar Zeiner

21.01.2010 10:32:55
Was bürger wirklich bewegt
Das Buch hat vor der sogennanten "Bürgerbefragung" eine besondere Aktualität.
Was Bürger wirklich bewegt, das steht in diesem Buch.
"Wie unmoralisch ist die Politikt"? war die Frage im gestrigen Club 2.
Anneliese Rohrer schlug vor, doch die Bürger dazu zu befragen.
Die Antworten sind im Buch nachzulesen.
Herta Wessely

20.01.2010 21:25:31
BI "Bauhöhenbeschränkung im Gartensiedlungsgebiet"
Es sieht so aus als könnte (fast?) nichts die Bau- und Profitgier der Betreiber der Stadtverbauung stoppen: gigantische, dicht aneinandergedrängte Bauten entstehen, die das Stadt- und Landschaftsbild deformieren und verunstalten, Grünflächen müssen als lukratives Bauland Beton weichen, Denkmalschutz wird außer Kraft gesetzt, Flächen- und Widmungspläne wenn "es gewünscht" wird, über die Köpfe der Betroffenen hinweg, geändert - all das gibt Zeugnis ab über die gepanzerte, demokratiefeindliche Selbstzufriedenheit der Entscheidungsträger dieser Stadt.
"Wien will es wissen?" - "Raus aus der Sackgasse" ist die Antwort.
Dank an Frau Carozza.
Andrea Haindl
Andrea Haindl

20.01.2010 15:57:23
„schicker, höre die signale!
wovon ist in der internationale noch die rede? (schicker steht natürlich für alle stadtverantwortliche) "wacht auf, verdammte dieser erde, auf, auf ihr glücksbetrogenen toren...es rettet uns kein höh'res Wesen, kein gott, kein kaiser noch tribun. uns aus dem elend zu erlösen, können wir nur selber tuen!"
und von ähnlichem mehr. man braucht nicht viele änderungen um die internationale auf die kommunale umzuschreiben: "erde" wird durch "stadt", "völker" durch "bürger", "kaiser/gott" durch "bürgermeister/stadtrat/bezirksvorsteher" ersetzt - wiewohl nicht verkannt wird, dass „kaiser/gott“ durchaus das selbstverständnis so mancher stadt- und bezirksherrn trifft! sind wir dann bei der kommunalen angelangt, ist mit dieser nicht nur die derzeitige situation in der stadtpolitik, sondern auch die aufbruchsstimmung bei den mündigen bürgern ins passende wort gesetzt. es geht jedoch nicht - wie in der internationalen - um ein gefecht, schon gar nicht um das letzte. stattdessen ist der immerwährende dialog zwischen zwischen politikern und bürgern ausgerufen! die aktion21 mit ihrem buch: "raus aus der sackgasse" stellt sich als erster chor selbstbewußter bürgerstimmen dar, ein chor, der diesen - für eine gelungene stadtentwicklung so wichtigen - dialog einfordert. mögen die verantwortlichen diese signale hören!

p.s.: natürlich soll dieses konzertierte engagement der bürger nicht an der stadtgrenze haltmachen, sondern österreichweit, und darüber hinaus europa- und weltweit wirken!
reinhard wessely

20.01.2010 10:23:24
"Wien wächst" unter diesem Schlagwort wird Wien zu einer gesichstlosen "City" zerstört,
mit einer Hauptattraktion wie einer (von insges. 5 Müllverbrennungsanlagen, in die sogar Kinder (!!) mit Kasperltheateraufführungen gelockt werden, in der ein einzigartiges geschlossenes Jugendstilensemble wie das weltberühmte Otto-Wagner-Spital Steinhof verscherbelt wird, um zu "Luxus- und Sozialwohnungen mit Blick auf die OW-Kirche" verbraten zu werden, wo das Frühwerk von Arch. Kornhäusel, die Landhausvilla in Ottakring, so von "moderner Architektur" bedrängt wird, daß es seiner schönen Proportionen beraubt wurde und wie die Hundehütte der Anlage wirkt. Die Wiener müssen sich - wie im Fall MVA Flötzersteig - wehren: Seit Jahrzehnten steht diese unselige Anlage im westl. Erholungsgebiet Wiens, neben der Lungenheilstätte; ebensolange müssen sich besorge Mütter als Dummerln bezeichnen lassen, werden Hausfrauen und Pensionisten für ihr Engagement als Nörgler und Querulanten oder noch Ärgeres diffamiert - eine Schande ist das, ein Umdenken der Verantworlichen ist einzufordern!


HP MVA Flötzersteig:
http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=106
Dioxin über Wien:
http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=106&id=566
Kinderspiele:
http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=106&id=507

histor.Leuchten am Naschmarkt:
/DesktopDefault.aspx?TabId=5067&alias=wzo&cob=461701
Carola Röhrich

20.01.2010 10:00:42
Wiener Bauordnung ist für Betroffene viel zu undurchsichtig!
Danke für den Buchtipp, wann wird sich in Wien endlich einmal jemand zum Wohle der Bürger um die eine Bauordnungsüberarbeitung (plus Garagengesetz) kümmern? Derzeit dienen die (für Laien schwer lesbaren) Bestimmungen nur den ausschließlich am Gewinn interessierten Baukonzernen, um kubaturmaximierende Scheußlichkeiten zu produzieren.
DK
20.01.2010 01:21:25 2.,
erweiterte Auflage
Danke für die Buchbesprechung,
noch mehr Dank für das Buch selbst, dem bald eine 2. Auflage zu wünschen ist, weil die 1. "nur" 1000 Exemplare hat. "Erweitert", weil laufend neue Bürgerinitiativen sich bilden (und "weiterbilden", was man den alten und jungen, männlichen/weiblichen MANDATAREN [= Auftragnehmern] gleichfalls nur wünschen kann.)
Nach dem 15. Okt. 2010 soll sich ein Landtag/Gemeinderat zusammensetzen, der endlich eine Wr. Stadtverfassung verhandelt und beschließt, die nicht so autoritäre, willkürliche Exzesse leicht möglich macht.
AHOI und Toi, toi, toi!
Georg Becker
(aus Unter St. Veit)
Georg Becker

20.01.2010 00:02:35
Und sie bewegt sich doch!
Die Wiener Stadtverwaltung und die 23 Bezirksverwaltungen gelten weithin als kaum bewegliche bürokratische und politische Institutionen. Grundsätzlich ist das auch richtig, solange man sich selbst nicht zutraut, daran etwas ändern zu können ("da kannst ja sowieso nix machen!").
Wenn man aber mit viel Energie, Entschlossenheit und einem langen Atem antritt, kann man doch etwas bewegen, wie in dem Buch "Raus aus der Sackgasse" anhand von vielen Beispielen dargestellt wurde!

Verkehrsinitiative Donaufeld

Heinrich Berger

19.01.2010 19:14:16
Wie schürt man Politikverdrossenheit?
- In dem man um viel Geld eine Bürgerbefragung mit No-Na Fragen veranstaltet, deren Antworten man dann im Wahlkampf verwenden möchte.
Und indem man den politischen Mitbewerbern die interessanten Fragen verweigert.
- In dem man bei Flächenwidmungsverfahren die die Pläne erst auflegt, wenn die wirklichen Fragen schon im Sinne der Stadtverwaltung beantwortet wurden -
bei der Planauflage die betreuenden Beamten ohne die Erklärungen für die heiklen BB's (besonderen Bestimmungen) sitzen läßt, damit die heißen Themen nicht ruchbar werden -
und die wirklich giftigen Änderungen für Widmungsgewinnler erst nach der Auflage in der Endredaktion als minimale Änderungen einbaut.
- Indem man bei der groß beworbenen UVP den Bürgern nichts mehr zu beeinflussen übrig läßt, weil alles schon in der SUP im stillen Kämmerchen entschieden wurde. Hier wäre die Öffentlichkeit zwar zuzuziehen gewesen - sie war aber leider nicht informiert. ...
Wollen Sie weitere Beispiele kennenlernen, dann fragen Sie doch Mitglieder einer Bürgerinitiative, sie geben Ihnen sicher gerne hilfreiche Tipps. - Und unsere populistischen Stimmen-Rattenfänger freuen sich, denn Ihnen ist durch die Abmeldung einer realitätsbezogenen Sachpolitik der Erfolg sicherer denn je.
baum

19.01.2010 19:03:52
Erhöht den "Autsch-Effekt "
"Raus aus der Sackgasse" zeigt ganz deutlich, wie wichtig es ist, dass Menschen sich zusammenschließen - auch wenn die Anliegen differieren mögen - und dass dieses Miteinander im Rahmen der "Aktion 21" funktioniert.

So muss nicht jede BürgerInnen-Initiative (BI) "das Rad immer wieder neu erfinden" was beispielsweise organisatorische oder rechtliche Aspekte betrifft. Das "Stadtbuch der anderen Art" ist somit auch als ein Leitfaden für den Weg hin zu einer partizipativen Demokratie zu lesen.

Ich hoffe schon auf den Nachfolgeband mit vielen weiteren BIs - auch aus den Bundesländern. Auf dass "unangeheme" - sprich kritische - BürgerInnen noch viel mehr "Autsch" bei (politisch) Verantwortlichen auslösen.

Petra Öllinger für
"Stimmen für die Stille"
http://www.ruhe-und-therapiepark-mariahilf.at/
Petra Öllinger

19.01.2010 18:36:22
Danke!
Die WZ ist das erste Printmedium, in dem ich etwas über das Buch gefunden habe. Jetzt weiß ich, warum ich diese Zeitung abonniert habe und dem Abo anderer Zeitungen bisher widerstanden habe. Leider verweigert die Stadtpolitik den initiativen Bürgern nach wie vor jegliche Unterstützung ihrer Bemühungen um eine echte Bürgerbeteiligung (was ja auch im Buch genau dokumentiert ist). Die Bürgerinitiativen sind daher auf die Unterstützung der Medien angewiesen, um einen größeren Personenkreis zu erreichen. Möge ihnen, die sich oft so vollmundig für Partizipation stark machen, die Wiener Zeitung als leuchtendes Vorbild dienen!
Hofmann Helmut

19.01.2010 14:18:59
Bürgerbefragung
Es ist gut, daß jetzt dieses Buch über die wahren Probleme der Wiener und Wienerinnen erscheint - hoffentlich nehmen das auch die zuständigen Politiker zur Kenntnis! MVA Flötzersteig, Denkmalschutz, Flächenwidmung und vor allem die ("geschmeidigen", investorenfreundlichen) Umwidmungen in Wien sind nur einige der vielen bisher vernächlässigten Themen! Im Wahljahr wird jetzt eine Bürgerbefragung - die völlig unverbindlich ist (!) - veranstaltet, mit unsinnigen Fragestellungen und vorhersehbarem Ergebnis; daher organisieren sich Betroffene in Wien in Bürgerinitiativen, warum hört man nicht auf die eigenen Bürger und Steuerzahler?

http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=1

Cora

19.01.2010 18:31:09
Rettet den Schuhof des GRG 17
Unsere Bürgerinitiative versucht den Bau einer Tiefgarage im Schulhof zu verhindern. Ja, Sie haben richtig gelesen! Mittlerweile müssen Lehrer_innen, Schüler_innen und Eltern bereits ihren Schulhof gegen Stadtrat Schicker verteidigen. 5 weitere Wohnsammelgaragen im 16. u. 17. Bezirk sind geplant. Das Parkpickerl für die Außenbezirke wird uns verweigert, so bleibt die Parkplatznot erhalten und rechtfertigt den Garagenbau. Es wird nicht gefragt, ob es sinnvoll ist, soviel Steuergeld (22.400 € pro Stellplatz) zu vergraben. Mit neuen Stellplätzen fördern wir den motorisierten Individualverkehr, Klimakiller Nr.1, Österreich hat seine CO2 Reduktions-Ziele nicht erreicht, das kostet 700 Mill. Euro.Wen soll es noch wundern, wenn für Bildung und Gesundheit kein Geld mehr bleibt?
650 Schüler_innen werden, so der Wille von BIG, Gemeinde Wien und SP Bezirksvorstehung tägl. 8 Stunden unter dem Lärm und Feinstaub zu leiden haben. Die Jugendlichen müssen 2 Jahre auf ihre Sportplätze verzichten, die nach der Megabaustelle nicht mehr von 52 alten Bäumen beschattet sein werden. Viele Bäume müssen gefällt, die Sportplätze verkleinert und die Autoabgase im Schulhof ausgeblasen werden. Hitze, Lärm (Lüftung) und Abgase, ein betonierter Schulhof statt der jetzigen Grünoase- so sieht Politik ohne Bürgerbeteiligung eben aus.
Eine Schande für Wien, wenn man bedenkt, dass wir, wie das Buch Raus aus der Sackgasse dokumentiert, nur ein Beispiel dieser hirnlosen Politik sind.
Karin Prauhart

Karin Prauhart

19.01.2010 16:34:56
Spät, aber doch!
Woran mag es wohl liegen, dass das erste Buch von und über Bürgerinitiativen in Österreich erst im Jahre 2009 erscheint? Wann war Zwentendorf, wann die Hainburger Au?
Seit Jahrzehnten gibt es das Unterrichtsfach Politische Bildung, oder besser: es gab. Denn nach Hainburg wurde das Fach in ein - sehr schwammiges - Unterrichtsprinzip umgewandelt
und Themen wie Bürgerbeteiligung oder ziviler Widerstand sind in der Schule großteils tabu. Der Mann, die Frau auf der Straße glaubt noch immer: "Da kann man nichts machen, DIE tun sowieso was sie wollen."
Umso erfreulicher ist es, dass die Anliegen der Bürger-
initiativen immer öfter positive Rückmeldungen von JournalistInnen bekommen.
Daher danke ich Ihnen, Frau Corazza, für Ihren wohlwollenden Beitrag. Ohne entsprechendes Medienecho gäbe es keine Erfolge für Bürgerinitiativen!
Im Namen unserer jungen Bürgerinitiative lade ich Sie auch gerne ein, eines Samstags zwischen 11 und 13 Uhr zur U4-Station Kettenbrückengasse zu kommen,wo wir Sie gerne über unseren Widerstand gegen ein geplantes Hochhaus am Naschmarkt informieren.
Christa Seewann - Bürgerinitiative
Rechte Wienzeile -
U4 Kettenbrückengasse

Christa Seewann

19.01.2010 15:00:44
Grünraumvernichtung ist für Stadtplanung kein Thema
Danke für den aktuellen Beitrag, hoffentlich nehmen ihn auch die sog "Stadtplaner" zur Kenntnis. Das Buch ist spannend und behandelt ganz unterschiedliche Themen, wo Bürger in Wien vom Rathaus im Regen stehen gelassen werden. Man kann den unermüdlichen Einsatz dieser Leute nur bewundern (zB Rettung der Platane auf dem Luegerplatz).
jk

19.01.2010 13:20:40 5
Müllverbrennungsanlagen in Wien!
Ich habe dieses Buch auch gelesen, und als Anrainer der MVA Flötzersteig den Beitrag dieser BI wahrscheinlich besonders aufmerksam; dazu muß ich sagen, daß mir die Vornamen von Akteuren nicht abgegangen sind, allerdings wurde in dem mehre Seiten langen Beitrag über den jahrzentelangen Kampf der BI gegen die veraltete und gefährliche Technologie der Müllverbrennung keineswegs der Gestank kritisiert, sondern die Gefährlichkeit der meist unsichtbaren und oft geruchlosen Abgase hervorgehoben und auch Alternativen aufgezeigt. In der Wochenendausgabe der Wiener Zeitung ist übrigens ein hervorragender Artikel betr. den Einsatz von Agent Orange (Dioxin)im Vietnamkrieg erschienen, und in der Sdt. Zeitung wird in einem Bericht zur Dioxin-Vergiftung von Juschtschko erwähnt, daß Dioxin sehr wohl auch aus MVAs kommt, und Seveso ist sicher bekannt. Ich kann nur sagen, daß ich den selbstlosen Einsatz der Mitglieder der BI seit sovielen Jahren restlos bewundere.

Agent Orange
/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=461983

Seveso/Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sevesoungl%C3%BCck

Juschtschenko/Dioxin:
http://www.sueddeutsche.de/politik/663/483112/text/

Robert

19.01.2010 09:03:26
Bürgerinitiative Arenbergpark
Sehr geehrte Frau Corazza,
dieser Artikel ist wichtig und gut. Danke. Wir mußten im Vorjahr eine Bürgerinitiative zur Rettung des Arenbergparkt gründen. Da die aktuelle Sadtpoloitik ein Flächenumwidmung (ca. 1/3) des Arenbergpark in Sondergebiet Kultur bereits abgesegnet hat. Tatsächlich soll im Flakturm über 3 Etagen Clubbings und am Dach ein Restaurant mit über 300 Sitzplätzen errichtet werden. Dies entspricht nicht der seit 100 Jahre anhaltenden Flächenwidmung und zerstört die Park-, Wohn- und Ruhequalität.
Ich würde mich über ein persönliches Gespräch mit Ihnen freuen, vielleicht kann daraus ein interessanter Beitrag über diese Mißwirtschaft der verantwortlichen Politikern entstehen . . .
Walter Hanzmann

21.01.2010 19:47:08
politikerInnen, wo bleibt euer gewissen?
es ist endlich zeit, dass politikerInnen farbe bekennen, ihre pflicht erfüllen und auf berechtigte und kompetente einwände der bürgerInnen EINGEHEN! statt hilflos zu versuchen, diese entweder zu ignorieren oder ins illegale eck zu stellen, müssen sie endlich EINBEZOGEN WERDEN! entsprechende konsequenzen ziehen und politisch helfend EINGREIFEN - das ist nun bei einigen BIs nötig! es ist zu lange zu sorglos mit rechten und pflichten als entscheidungsträgerInnen umgegangen worden. - es reicht einfach! österreich hat keine große tradition in direkter demokratie, doch man merkt, auch in diesem buch zu lesen, dass sich die zeiten geändert haben. die wiener sp hat ja mit dieser kommenden kleinen "volksabstimmungswahl" schon ein wenig darauf reagiert, was prinzipiell zu begrüßen ist. jetzt müssen sie nur noch von lächerlichen suggestivfragereien zwecks populistischem stimmenfang übergehen zu echter bürgerInnenmitbestimmung.
danke allen, die dieses buch ermöglicht haben! ich freu mich als bürgerin und kann es allen empfehlen!
Doris Kittler

20.01.2010 23:13:48
Mit G+B läßt sich's richten - Rechtsstaat ?
Anrainerund Nützer des Augartens bemühen sich seit Jahren diesen besonderen Park zu erhalten.der als Juwel barocker Bau- und Gartenkunst offiziell unter Denkmalschutz steht. Auch soll es in Wien ein Baumschutzgesetz, Schutz für Grünraum und Stadtbild geben. ALLE DIESE BESTIMMUNGEN WURDEN VON ZUSTÄNDIGEN BEHÖRDEN MISSACHTET ohne Möglichkeit sie deshalb zu belangen! Rechtsstaat?? Oder Willkür (korrupter?) Behörden?
Das Buch zeigt viele derartige Fälle auf. DANKE
Dora Schimanko

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