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Aktion 21
AKTION 21

Ungeliebte Pfandflasche!
Kostengünstige Pfandflasche und Kreislaufwirtschaft?


Mittwoch, 3. Februar 2016

Seit Jahrzehnten plädiert die BI MV Flötzersteig und andere Umweltschutzgruppen für eine effektive Wiederverwendung und Wiederverwertung von Gebinden in verschiedenen Bereichen. Im Besonderen wurde auf das Potential der Glasflaschen hingewiesen:

An der Spitze steht die Pfandflasche, bei der Wirtschaft unbeliebt, da sie den Gewinn schmälert, der durch Neuproduktion verbucht werden kann. Im Gegensatz dazu wird von der Abfallverwertung die Neuproduktion von Glasgebinden durch recycelte Glasscherben hochgelobt: Eine grüne Flasche wird bis zu 90%, eine weiße bis zu 65% aus Scherben erzeugt. Rohstoffe würden gespart, CO2 reduziert, weniger Energie wird verbraucht.

Pfandflaschen werden den Konsumenten in Österreich nur zu einem sehr geringen Anteil angeboten.
Wieviel an Ressourcen, Energie, Belastung von Mensch und Umwelt würde dagegen eine – durchaus erzielbare - hohe Zahl von Pfandflaschen ersparen!

Der Bürger – ein kostenloser Garant für den Gewinn der Wirtschaft
  • Wir dürfen trennen, einsammeln und zur Abgabestelle tragen
  • Wir müssen die ständig steigenden Kosten der Müllabfuhr zahlen
  • Wir müssen die Umweltbelastung durch Neuerzeugung der Wegwerfflaschen ertragen
  • Wir müssen vermeidbare Ressourcen und Energieverschwendung hinnehmen und dafür bezahlen
  • Wir alle tragen mit an den Kosten, die den Krankenkassen durch Krankheiten infolge Umweltbelastung entstehen.
Eine Abgeltungsverordnung ist in Vorbereitung: Die Kommunen sind der Ansicht, daß die Verantwortung für die Verpackungssammlung vollständig bei den Produzenten liegen müsse – dagegen findet es die Wirtschaft in Ordnung, dass die Verpackungen im Restmüll über die Müllgebühr abgegolten werden! (H.Hauke, UmweltJournal September 2015 Nr.05/2015, S.11).

Plastik gegen Glas, ein Film auf youtube: https://vimeo.com/121063257
Anhang: Pdf-Datei: UmweltJournal 05/2015

Überparteiliche Bürgerinitiative Müllverbrennung Flötzersteig
Lore Kummer
Dateien zu diesem Thema
Unterschreiben gegen die Plastikflut! 
von Bifl 16., am 2017-08-16 um 10:14 Uhr
Unsere Meere werden zur Mülldeponie, Tiere sterben und Plastikpartikel landen auf unseren Tellern. Die EU-Kommission will mit ihrer Plastik-Strategie dagegen vorgehen. Aber die Plastik-Hersteller leisten Widerstand. Es liegt an uns, ob die EU echte Maßnahmen gegen den Plastikmüll setzt.

Unterzeichne jetzt unseren Appell an die Kommission!

https://actions.aufstehn.at/plastik-flut...

An:
Jean-Claude Juncker (Präsident der EU-Kommission),
Karmenu Vella (EU-Umweltkommissar),
Frans Timmermans (Vizepräsident der EU-Kommission),
Jyrki Katainen (Vizepräsident der EU-Kommission)

Es ist höchste Zeit, die Meere und Flüsse von Millionen Tonnen Plastikmüll zu entlasten. Wir fordern Sie auf: Stoppen Sie die Vermüllung unserer Meere und bekennen Sie sich zur Vision einer Welt ohne Plastikverschmutzung. Legen Sie anspruchsvolle Ziele zur Reduktion des Verbrauchs und der Herstellung von Plastik fest. Sorgen Sie dafür, dass Kunststoffe ohne giftige Zusatzstoffe produziert und deutlich mehr Plastik recycelt wird.
Jährlich werden in Österreich vier Milliarden Getränke in Wegwerfflaschen, -dosen oder -kartons verkauft - und "weggeworfen". 
von CR am 2017-08-08 um 09:16 Uhr
Offener Brief von Abfall- und Umweltorganisationen an Bundesminister Rupprechter: sanktionierbare Ziele für höhere Mehrwegquoten schaffen!


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_...


Anlässlich der aktuell stattfindenden Verhandlungen über die Verlängerung der freiwilligen Nachhaltigkeitsagenda Getränkeverpackungen richten daher sieben Organisationen aus dem Abfall- bzw. Umweltbereich einen offenen Brief an Umweltminister Andrä Rupprechter, Getränkeabfüller und Handel zu verbindlichen Zielen bei Mehrweggetränkegebinden zu verpflichten.

„Seit die gesetzlichen Vorgaben durch die freiwillige Nachhaltigkeitsagenda Getränkeverpackungen ersetzt wurde, ist der Mehrweganteil bei Getränken von 60 auf 20 Prozent gesunken“, kritisiert GLOBAL 2000-Geschäftsführerin Leonore Gewessler. „Dabei sollte die Entwicklung genau umgekehrt sein. In den SDGs, den Nachhaltigkeitszielen der UNO, hat sich Österreich auch zu mehr Ressourceneffizienz verpflichtet.“

Ein Blick über die Grenze zeigt, dass mit den richtigen Maßnahmen gegengesteuert werden kann. „Deutschland hat aktuell einen Mehrweganteil von 45 Prozent bei Getränkeverpackungen und das neue Verpackungsgesetz schreibt eine Steigerung auf 70 Prozent vor“, so Christian Pladerer vom Österreichischen Ökologie Institut. „In Deutschland gibt es im Gegensatz zu Österreich somit sowohl verbindliche Mengenziele als auch angedrohte Sanktionen, wenn diese nicht erreicht werden.“

Die Organisationen fordern daher in ihrem offenen Brief:

sanktionierbare Regelungen zum Erhalt und Ausbau von Mehrwegsystemen
Vorschreibung einer kontinuierlichen Steigerung des Mehrweganteils für Getränkegebinde
Die Steigerung des Mehrweganteils soll als ziffernmäßiges Ziel Eingang in die neue Nachhaltigkeitsagenda finden
Kennzeichnungspflicht der Getränkegebinde, um den Konsumentinnen und Konsumenten eine klare Unterscheidbarkeit zwischen Einweg- und Mehrweggebinden zu ermöglichen
Unterzeichnende Organisationen:

„die umweltberatung“ Wien, GLOBAL 2000, ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung, Österreichisches Ökologie Institut, RepaNet, VABÖ – Verband Abfallberatung Österreich, WWF Österreich


https://www.meinbezirk.at/favoriten/poli...


Der Greenpeace-Marktcheck hat erneut das Angebot von Mehrweg-Getränkeflaschen in den heimischen Supermärkten bewertet. Das Fazit ist ernüchternd: Plastikflaschen, Dosen und Glaseinwegflaschen verdrängen immer mehr die umweltfreundliche Mehrwegflasche – ob bei Bier, Mineralwasser, Saft, Limonade oder Wein.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_...
Von einem Rückgabesystem wie in Deutschland ist Österreich noch weit entfernt. 
von Bifl 16., am 2016-07-29 um 10:28 Uhr
"In Deutschland bezahlen die Käufer für fast alle Plastikflaschen ein paar Cent mehr. Kleine Beträge, die der Käufer bei der Rückgabe der Behälter wiederbekommt. Die Rede ist von Pfand. Bis zu 25 Cent gibt es pro Flasche zurück. Dass das Modell funktioniert, zeigt die Anzahl der wiederkehrenden Gefäße. Vor allem beim Mehrweg werden so sehr hohe Rücklaufquoten erreicht. Warum wird also in Österreich noch immer darauf verzichtet?...."


http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/...

Vorbild Deutschland
Im direkten Vergleich mit Deutschland hat Österreich deutlich das Nachsehen. Viel weniger Pet-Flaschen landen im richtigen Mistkübel als in Deutschland in die Geschäfte zurückgelangen. Stolze 98,5 Prozent der Einweggebinde und 99,5 Prozent der Mehrweggebinde werden dort zurückgegeben.

Durch diese erneute Verwendung haben die Flaschen im Schnitt über 13 Leben. Aufgrund der intensiven Reinigung gäbe es aber keine hygienischen Probleme bei der erneuten Verwendung derselben Flasche. Ist das Plastikgefäß irgendwann doch kaputt und unbrauchbar, wird es recycelt.......
Auch heute ist die Kritik noch groß. Greenpeace fordert längst Mehrwegflaschen. Herwig Schuster, Chemiker bei Greenpeace versteht nicht, warum Vöslauer nicht gleich auf Mehrweg gesetzt hat. "Auch wiederbefüllbare Kunststoffflaschen schneiden aus Sicht der Ökobilanz akzeptabel ab". Zudem wird eine regionale Verwaltung der Pfandsysteme gefordert, um lange Reisewege für die Flaschen zu verhindern...
Prof. Knoflacher: "Wer Wasser in Flaschen heimschleppt und dafür noch viel Geld ausgibt, dem ist nicht zu helfen." 
von Bifl 16., am 2016-03-06 um 16:21 Uhr
Ein ausgezeichneter Bericht von Prof. Knoflacher.

Die Welt erstickt im Plastikmüll, die Meere sind Plastikmeere!
Es gibt die Alternativen, hier sind sie aufgezeigt.
Ein Problemfeld 
von hofmann helmut am 2016-02-17 um 11:17 Uhr
Die Problematik ist schwierig zu durchschauen. Grundsätzlich sollte aus rein gesundheitlichen Gründen Glas Vorrang vor Plastik gegeben werden. Plastikflaschen sind nicht nur billiger, sondern auch leichter als Glasflaschen. Konsumenten wie Produzenten profitieren vom geringeren Gewicht der Emballage. Dem Handel wiederum macht die Pfandflasche mehr Arbeit = Kosten. Der wirtschaftliche Aspekt spricht daher klar gegen die Pfandflasche.
Es liegt daher eindeutig am Staat, ob er um der Gesundheit willen durch Regelungen eingreift, deren strikte Befolgung er dann auch durchsetzen müsste. Das wiederum verteuert das Produkt. Zwangsverteuerung von Wasser, Limo und ev. Bier ist politisch riskant. Das Gezerre um die Nichtraucherzonen ist bekannt. Es wird eines langen und mühevollen Weges der Aufklärung bedürfen, der die Konsumenten dazu bringt, ihrer eigenen Gesundheit zuliebe verteuerte Flaschen und deren aktive Entsorgung in Kauf zu nehmen, aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben.
 
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