Bürger-
initiativen
Themen

Veranstaltungen
Termine

Meinung
Forum

Downloads
Presse

Wir über uns
Aktion 21
AKTION 21

Müll ist der giftigste Brennstoff, den es gibt!


Mittwoch, 21. Mai 2008

Durch die Verbrennung von Müll entsteht eine Unzahl chemischer Reaktionen und entsprechend viele Reaktionsprodukte, Chemiker und Toxikologen schätzen ihre Zahl auf rd. 10²6(eine Zahl mit 26 Nullen, also auf 1,000.000.000.000.000.000.000.000.000), – daher gibt es weltweit keine Gesamtanalyse, natürlich auch nicht in Wien (siehe Dateien zu diesem Thema „Dioxin über Wien“, Anhang A Seite 56.jpg).

Wir wissen also weder, was alles aus einer MVA ausgestoßen wird, geschweige denn, was das Zusammenwirken aller dieser Stoffe gesundheitlich verursachen kann, warnen Ärzte und Toxikologen seit Jahrzehnten. Dazu kommen noch die Belastungen durch erhöhten Schadstoffausstoß beim An- und Abfahren nach einem Stillstand der MVA, z.B. nach Wartungsarbeiten, sowie Störfälle, die oft unsichtbar und geruchlos, für die Öffentlichkeit unbemerkt bleiben.

Wieviele Schadstoffe werden gemessen? Im LRG (Luftreinhaltegesetz) sind die Messungen von nur rd. 15(!!) Schadstoffen vorgeschrieben. Davon wird rd. die Hälfte bloß 1 bis 2 mal im Jahr gemessen bzw. berechnet, u.a. Dioxin, nach vorheriger Ankündigung der Messung.
Keinesfalls aber sind diese 15 Grenzwerte Garant für gesundheitliche Unbedenklichkeit!
Nur ein winziger Bruchteil dieser Vielzahl an Emissionen wird so „kontrolliert“, d.h., pro m³ Rauchgas „darf“ lt. Grenzwerten nur eine bestimmte Menge schädlicher Verbindungen ausgestoßen werden; alles andere geht in unbekannter Menge in die Wiener Atemluft, den Wiener Boden, die Pflanzen, auf Tiere und Menschen nieder. Die hochgelobten Filter sind keineswegs der Garant für die gesundheitliche Unbedenklichkeit einer MVA, sie repräsentieren nur das technisch Machbare und nicht mehr! (Prof.H.Rosin).

Die Meßtechnik dieser Unmenge an chemischen Verbindungen ist äußerst kompliziert, nicht wie bei AKWs, wo jeder Laie mit einem Geigerzähler die Radioaktivität messen kann; nur Spezialisten der analytischen Chemie können diese Verbindungen aufspüren (siehe wie oben “Dioxin über Wien“, Anhang A Seite 56.jpg). Eine wahre Sisyphusarbeit!

Bereits einige Moleküle Dioxin können eine Zelle in eine Krebszelle verwandeln:
„Das Gefahrenpotential der Chemie muß im öffentlichen Bewußtsein dem der Radioaktivität gleichgestellt werden“
,
fordert der bekannte Toxikologe Prof. O.Wassermann seit Jahrzehnten, ebenso andere Toxikologen neuerlich anläßlich der Müllexporte aus Italien nach Deutschland (Der Standard 22.1.2008)!

Müll ist der giftigste Brennstoff, den es gibt!
Müllverbrennung ist keine Lösung!


Fortsetzung in Vorbereitung

Für die Überparteiliche BI MV Flötzersteig
Lore Kummer
Carola Röhrich

Wien, 21. Mai 2008
BIFlötzerstein - Fortsetzung 1

e-mail:bi.mv.floetzersteig@utanet.at
Dateien zu diesem Thema
Zu diesem Beitrag können keine Kommentare (mehr) verfasst werden.
 
aktion 21 Datenschutzerklärung



aktion 21 Impressum



aktion 21 Petitionen



aktion 21 nun auch österreichweit ...



aktion 21 auf facebook



Alle Kommentare im Überblick ...



Bei Verweisen (sog. Links) und Kommentaren auf Veröffentlichungen mit thematischer Nähe identifizieren sich Aktion 21 pro bürgerbeteiligung bzw. die Verfasser eines Beitrags NICHT mit dem Inhalt des Links, sondern betrachten ihn nur als kritisches Zitat. Wir haben keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der verlinkten Websites und die eingebrachten Kommentare und distanzieren uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller von http://www.aktion21.at verlinkten Websites, die gegen geltendes Recht oder die "guten Sitten" verstoßen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links und Kommentare und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Links führen.

Cookies:
Das Cookie PHPSESSID wird vom Server automatisch erzeugt. Dieses Cookie ist nur für den Zeitraum einer Session gültig (also, solange das Browserfenster offen ist) und dient nur der besseren Benutzbarkeit der Seite. Es werden keine personenbezogenen Daten ermittelt, verarbeitet oder übermittelt! Daher ist auch keine explizite Zustimmung gemäß TKG § 96 Abs 3 erforderlich.