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Aktion 21
AKTION 21

Im Haus des Henkers spricht man nicht vom Strick!


Montag, 23. April 2007

Wenn Sie wie eine Gebetsmühle die völlig aus der Luft gegriffenen und nie auch nur ansatzweise belegten 20 Mio Euro (war es nicht ursprünglich die Hälfte?) Renovierungskosten für die Markthalle vorbeten?
Oder wenn Sie von 9 Mio Ablöse für die Standler schreiben, ohne zu sagen, wer diesen Betrag nur für diesen Zweck verbindlich ausgelobt hat, so als wäre es nur Sache der absiedelungswilligen Standler, diesen Betrag gerecht unter sich zu verteilen? Die Stadt Wien wird's wohl nicht sein, die so viel Steuergeld springen lässt, um die Halle für - private - Bauträger leer zu bekommen.
Und die anderen, die - privaten - Kaufleute, wird das wirtschaftliche Denken kaum so sehr im Stich lassen, dass sie mehr bieten, als zum Hallenräumen unbedingt nötig. Noch dazu für eine Fläche, an der sie 20 Mio Renovierungskosten dazugerechnet kaum interessiert sein können, so lange sie nicht für die übrigen EKZ-Flächen zahlungswillige Interessenten gefunden haben. Und die schon gar nicht Fleisch- und sonstige Corner zu weit unter Marktpreisen liegenden Mieten anbieten werden.
Dass die Bemühungen um Ersatzstandorte nichts gebracht haben, sollten Sie wissen. Dass Sie das Ausweichen auf Container überhaupt in den Mund nehmen, beweist nur, dass Sie nicht einmal über die Mindestinformationen verfügen, die eine Marktsprecherin haben sollte. Und wenn Sie wirklich glauben sollten, dass Spezialitätencorner in einem EKZ zu ähnlichen Preisen anbieten wie ein Markt, dann sollten Sie einmal lernen, was der Begriff Markt bedeutet und wie Markt funktioniert. Danach können Sie ruhig einmal in einem persönlichen Augenschein die Preisbildung so eines Corners und die eines Marktes miteinander vergleichen.
Dass einer turbokapitalistischen Partei, an der nur noch der Name sozialdemokratisch ist, die von Ihnen als sogenannter Marktsprecherin - Marktvernichtungssprecherin wäre - wohl passender herbeigesehnten Vernichtung von an die 300 wirtschaftlich gesicherten Arbeitsplätzen und Existenzen keiner Erwähnung wert ist, zeugt weniger davon, dass so etwas für sie kein Thema mehr ist, als vom extrem schlechten Gewissen. Im Haus des Henkers spricht man nicht vom Strick.
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