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Aktion 21
AKTION 21

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Aufstand der Rothneusiedler


Freitag, 18. März 2011

Frank Stronach biss sich die Zähne aus. Jetzt auch die Stadt Wien. Die wehrhaften Bauern weigern sich, Gründe zu verkaufen.

Rothneusiedl im Süden Favoritens, direkt an der Grenze zu Niederösterreich, erinnert an das unbeugsame gallische Dorf von Asterix und Obelix.
Zwar gibt's dort keinen Zaubertrank, dafür aber wehrhafte Landwirte und Großgrundbesitzer sowie eine hellwache Bürgerinitiative die das ländliche Idyll mit aller Vehemenz verteidigen.
Schon Frank Stronach biss sich 2007 an den Rothneusiedlern die Zähne aus - trotz dickem Scheckbuch. Er wollte dort ein Stadion mit Einkaufstempel errichten. Doch die Bewohner ließen sich vom schnöden Mammon nicht beeindrucken. Die Quadratmeterpreise stiegen ins Uferlose, der Austrokanadier kapitulierte und beendete auch sein Engagement bei der Wiener Austria.

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Dateien zu diesem Thema
@ aufmerksamer Leser der HP -- Meinungs- und Redefreiheit 
von Besserwisser am 2011-03-24 um 18:01 Uhr
bitte die Meinungs- und Redefreiheit beachten!

Wenn man ein mehr als BürgerInnenbeteiligung verlagt, Mitbestimmung der Bürger, dann gehört auch die Meinungsfreiheit aller dazu.

wenn ein Beitrag meinerseits rechtswidrig ist (rassistisch, Aufruf zur strafbaren Handlungen, Volksverhetzung), dann bitte um Nachricht und Löschung

wenn ein Beitrag meinerseits nur eine unbequeme Wahrheit ist - der Mangel an Sachargumenten gegen meine Beiträge und persönliche Beleidigungen sehe als Beweis dafür an, dass ich gar nicht so unrecht habe - bitte belassen, im Sinne der Aktion 21.
Führerscheinabname 
von Paul Haspel am 2012-03-19 um 10:19 Uhr
Hallo, nur so ein paar Gedanken.

Wer schadet wem?
Gesetzdem Fall: Alkoholisiert Unfall verursacht, Schein für fünf Monate weg. Beruf Kraftfahrer.
Daraus resultiert: Arbeitslos, für fünf Monate mindestens, und danach?

Der alkoholisierte bekommt seine Strafe: da alkoholisiert sämtliche Versicherungsforderungen, Strafe sowieso, Verhandlungskosten bei Gericht usw.
Nur! das Arbeitslosen könnte sich der Staat sparen, denn wo findest du Arbeit, wohnhaft am Land, Öffis unzureichend.
OK, ein Monat Entzug, darüber kann man diskutieren, aber fünf Monate, dazu vom Staat finanziert da ja arbeitslos, oder in manchen Fällen noch mehr finde ich persönlich nicht sehr sinnvoll.
Müsste mal eine Statistik gemacht werden, WER WEM SCHADET

m.f.g.
gibt es in diesem Forum keine Möglichkeit, unerträgliche Beiträge herauszufilern? 
von aufmerksamer Leser der HP von Aktion 21 am 2011-03-24 um 14:41 Uhr
ich meine die Beiträge von Leuten, die immer alles "besser wissen"....
Gratulation an die Rothneusiedler! 
von wachsame Wienerin am 2011-03-24 um 13:21 Uhr
das ist eines der wenigen Beispiele, wo sich die korrupte Betonlobby (wenigstens bisher) nicht durchsetzen konnte! warum man die U1 nicht schon von allem Anfang an zur Therme geplant hat, versteht ohnehin niemand.
@ Wer Weiß 
von Besserwisser am 2011-03-21 um 19:55 Uhr
ad 1) Eine Kürzung der Linie stört niemanden, wenn keine Stadterweiterung in Rothneusiedl stattfindet. Nur steht zu befürchten, dass die Linienkürzung nicht sinnvoll erfolgt = d.h. auch auf eine zukünftige weitere Verlängerung Rücksicht nimmt, sondern dass es zu einer sauteuren Umplanung zur Therme Wien kommt, die weder jetzt noch in Zukunft (es sei denn der Kurpark Oberlaa wird bebaut) sinnvoll und wirtschaftlich ist.


ad 3)...am Mond lebe ich nicht, sondern am Mars...aber wenn jetzt in Rothneusiedl Nichts kommt, dann auch die nächsten Jahrzehnte nicht (deswegen sind ja die "heroischen Grundeigentümer" eigentlich Idioten).


ad 4) Warum die Aufregung.?
Das ist doch nur konsequent weitergedacht, was jemand der "es ist schon genug verbaut, deswegen darf nichts mehr dazugebaut werden" fordert.

Die Nachfrage nach Wohnraum sinkt ja nicht in Wien bzw. den Ballungsräumen (weltweit) wegen

-) Zuwanderung in die Ballungsräume
-) Erhöhung des Lebensstandard (=mehr Wohnfläche je Person)
-) Singlehaushalte statt Familien
-) Verlust von Immobilien bzw. Verbesserung der Lebensqualität in dichtest bebauten Stadtteilen (Wohnungszusammenlegung etc.)

Daher muss eine Stadterweiterung (=immer mehr wird verbaut) stattfinden - jeder, der das nicht möchte könnte doch selbst mit gutem Beispiel vorangehen, aus Wien wegziehen (aber ins nördliche Waldviertel oder eine andere Abwanderungsregion und nicht ins unmittelbare Umland), damit wird eine Wohnung frei, die woanders nicht gebaut werden muss.

Wer dazu nicht bereit ist, der sollte sich bei dieser Forderung zurückhalten. Eine andere Bevölkerungsdezimierung hat historisch nur durch Epedemien (Pest), Naturkatastrophen, Kriege etc stattgefunden.

Das heißt natürlich nicht, dass unbedingt in Rothneusiedl gebaut werden muss -- man kann auch in der Fleschgasse bauen (siehe Forumsdiskussion) oder weils aktuell ist - in Jedlesee...
@Besserwisser 
von Wer Weiß am 2011-03-21 um 16:55 Uhr
1) wird die U1 bis Stockholmer Platz gekürzt gebaut - wen stört's? Ist das schon zu lang für dieses sündteure Verkehrsmittel bei dem zu erwartenden Fahrgastaufkommen.

3) die Landwirtschaftsflächen werden Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel gewidmet...und das auf ewig einzementiert: sind Sie Wiener oder Mondbewohner?

4) ich hoffe, dass alle, die Gegen eine Verbauung schreien in Wien keine Wohnung haben bzw. ihre sofort freiwillig zurückgeben bzw. eigentich sofort delogiert werden...: ich korrigiere: aus welchem ehemaligen Ostblockstaat kommen Sie?
BRAVO! 
von Tarkov am 2011-03-20 um 21:52 Uhr
Gratulation dazu, dass der Verlockung des schnellen Gewinnes widerstanden wurde! Da ja sowieso in Aspern diese Seestadt hingeklotzt wird und sowieso hie und da neue Wohn- und Bürobauten hinkommen, die Stadt unweigerlich dichter und grösser wird, wäre es kompletter Unfug Äcker zuzupflastern, auf denen unsere Nahversorgung gedeiht.
@ Saskia 
von Besserwisser am 2011-03-20 um 11:37 Uhr
...aber Recht hab ich trotzdem, trotz Tippfehler... oder nicht?
Rothneusiedl etc. 
von Saskia am 2011-03-19 um 21:14 Uhr
Wäre "Besserwissers" Rechtschreibung besser, könnte er oder sie tatsächlich sogar sachlich kompetenter wirken. So freilich wirkt beides ziemlich defizitär, und dieser Eindruck verfestigt sich mit jedem neuen Erguss. Der bescheidene Künstlername verschlimmert noch diese Wirkung.
Grundeigentümer sind Vollidioten 
von Besserwisser am 2011-03-19 um 09:55 Uhr
Wenn der Stronach wirklich 8 Mio für 25.000m² gbeoten hat wären das 320 € / m², was ein sehr guter Baulandpreis für die Gegend ist und weder von einem geförderten Wohnbau noch von Gewerbe- und Industrie je bezahlt würde.

Jetzt wird halt folgendes Passieren:

1) entweder wird die U1 bis Stockholer Platz gekürzt gebaut oder

2) die U1 macht nach der Aludagasse einen Schwenk,bekommt eine Haltestelle in der Hansson Siedlung und endet (und das auf Ewig) bei Laaer Berg Straße -Therme Wien parallel zu den Gleisen der Donauländebahn.

3) die LAndwirtschaftsflächen werden Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel gewidmet (die Anrainer und Bauern wollen es eh so) und die 25.000m² sind 250.000 € wert.....und das auf ewig einzementiert.

4) ich hoffe, dass alle, die Gegen eine Verbauung schreinen in Wien keine Wohnung haben bzw. ihre sofort freiwillig zurückgeben bzw. eigentöich sofort delogiert werden, der Zuzug nach Wien hält nämlich an....damit diese freien Wohnungen anstelle von Neubauten genutzt werden können...
Rothneusiedl 
von Stefan Pawlata am 2011-03-18 um 21:52 Uhr
Ich gratuliere zu der Standhaftigkeit! Es ist enorm wichtig, dass Menschen wie Sie verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen und sich nicht kaufen lassen. Ich kann nur hoffen, dass die wenigen noch verbliebenen Bauern und Gärtner am Donaufeld (im 21. und 22. Bezirk) auch standhaft bleiben. Investoren und Betonierer warten schon mit gezückter Brieftasche. Es wäre ein Wahnsinn, wenn die fruchtbarste Böden Wiens zubetoniert und versiegelt würden. Dann wären diese wertvollen Ressourcen ein für allemal verloren. Lassen wir es nicht soweit kommen!
 
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